08.07.2010, 14:43 Uhr | dpa-AFX
DAX-Manager erzielen auch im Ruhestand hohe Einkünfte (Foto: Archiv) (Quelle: t-online.de)
Die Vorstände von DAX-Konzernen gehören zu den Spitzenverdienern in Deutschland, und das bleibt auch so, wenn sie in den Ruhestand gehen. Im vergangenen Jahr hat ein Unternehmen aus dem Börsenspitzensegment im Durchschnitt 7 Millionen Euro Rente an alle seine ehemaligen Vorstandsmitglieder gezahlt. Das ergab eine Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Die DAX-Rentner bekamen damit rund die Hälfte dessen, was ihre aktiven Kollegen an Vergütung erhielten. Die gesamten Rückstellungen für die Altersversorgung ehemaliger Vorstände lagen pro DAX-Konzern im Schnitt bei 67 Millionen Euro.
Der Umfang der Altersversorgung und der Pensionsrückstellungen variierten von Unternehmen zu Unternehmen aber stark, hieß es. So lagen die Auszahlungen zwischen knapp einer Million Euro bei SAP und gut 24 Millionen Euro bei ThyssenKrupp. Werden die Summen hinzugerechnet, die für künftigen Alterszahlungen an die aktiven Vorstände zurückgelegt werden, entfallen auf ThyssenKrupp knapp 28 Millionen Euro, auf die Deutsche Bank und Siemens jeweils etwas über 20 Millionen Euro.
In jüngster Zeit sei das Niveau der Altersversorgung bei Vorstandsmitgliedern etwas gesunken, hieß es weiter. Als Gründe hierfür wurden unter anderem kürzere Dienstzeiten und der zunehmend Kostendruck in den Unternehmen genannt. Weit verbreitet sei bei den DAX-Unternehmen eine relativ niedrige Altersgrenze, ab der die Alterszahlungen einsetzen. Für die Hälfte aller Vorstände liege sie bei 60 Jahren.
Quelle: dpa-AFX , t-online.de
Richter Salemo schrieb:
am 8. Juli 2010 um 18:49:13
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alles ist gerecht
Solange wie sich die Benachteiligten nur aufregen ist doch die Welt
Solange wie sich die Deutschen nicht
aufregen, ist doch die Welt in Ordnung .Anders sieht es schon in Griechenland aus, das Wohlstandsland will jetzt sogar die Renten von 50 Jahren auf 62 Jahre anheben,
das ist natürlich unzumutbar und deswegen streiken sie auch.
Wir gehen in Deutschland bald mit 67 in Rente, damit wir die gebeutelten Griechen die Rente weiter erarbeiten dürfen.Kein Neid der eine hat das Geld, der ande
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Peter schrieb:
am 8. Juli 2010 um 18:13:56
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@Gerd und Andere
"man" legt nichts an bei DAX Firmen sondern kauft deren Produkte.
Oder hast Du bei z.B. Eon Dein Geld angelegt und nicht deinen Strom dort gekauft?
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100oktan schrieb:
am 8. Juli 2010 um 18:02:39
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Unabhängig
davon, ob diese Versorgungsleistungen als angemessen angesehen werden oder auch nicht. Auf jedem Fall ist es gerechter, wenn das
Geld bei diesen Leuten auf dem Konto landet, als wenn es als Transferleistung bei H4ern oder als Grundsicherung bei Leuten landet, die immer nur auf Kosten anderer gelebt haben.
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