25.01.2011, 17:19 Uhr | oca, dapd
Durchschnittlich 16,3 Prozent der Bevölkerung der Europäischen Union waren 2008 armutsgefährdet. Für Deutschland sieht die Quote nicht besser aus. Hierzulande sind 15,5 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet, das sind 12,4 Millionen Menschen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mit. Im Jahr 2004 waren noch 13 Prozent der Bevölkerung (10,6 Millionen Menschen) armutsgefährdet.
Eine Person ist nach EU-Definition armutsgefährdet, wenn sie nach Einbeziehung staatlicher Transferleistungen ein Einkommen von weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung des Landes, in dem sie lebt, zur Verfügung hat. In Deutschland belief sich der Schwellenwert für Armutsgefährdung im Jahr 2008 für eine alleinlebende Person auf 11.151 Euro im Jahr, wie die Statistiker errechneten.
Das größte Risiko, in Armut abzugleiten, besteht für Arbeitslose. Laut den Statistikern waren sie im Jahr 2008 mit 62 Prozent am stärksten gefährdet. Aber auch Menschen in Arbeit waren betroffen: im Jahr 2008 war etwa jeder fünfzehnte Erwerbstätige (6,8 Prozent) armutsgefährdet. Das Armutsrisiko für Rentner lag mit 14 Prozent knapp unter dem Durchschnittswert für Deutschland insgesamt.
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In der Eurozone waren den Angaben zufolge durchschnittlich 15,9 Prozent der Menschen 2008 armutsgefährdet, in den seit 2004 beigetretenen zwölf neuen Mitgliedstaaten durchschnittlich mehr als jeder Sechste (17,1 Prozent). Besonders stark betroffen waren danach die baltischen Staaten Lettland (25,7 Prozent), Litauen (20,6) und Estland (19,7), in den Balkanländern Rumänien (22,4) und Bulgarien (21,8) sowie in Griechenland (19,7) und Spanien (19,5).
Die niedrigsten Quoten wiesen die Tschechische Republik (8,6), die Slowakei (11,0), die Niederlande (11,1) und Slowenien (11,3) auf.
Diese Ergebnisse wurden aus der Erhebung EU-SILC (European Union Statistics on Income and Living Conditions) 2009 ermittelt.
Quelle: dapd
Bodo schrieb:
am 26. Januar 2011 um 17:25:51
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max100
Ich habe gesagt, wenn die Mehrheit des deutschen Staatsvolkes es so will, dann solle es so seien. Aber dann muss sich das rumgenöle
aufhören. Der letzten rot/grünen Bundesregierung haben wir ja das größte Schlamassel zu verdanken. Ich sage hier nur Vollmer-Erlass.Die Grünen und Roten fordern ja jetzt auch noch immer den ungehinderten Zuzug von ausländischen Bürgern. Das wird die Armutsquote in schwindelnde Höhen treiben.
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max 100 schrieb:
am 26. Januar 2011 um 17:16:15
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Bodo
Hallo Bodo ! Augenblick mal bitte ! Welche Mehrheit im Staat will eine ständige Erhöhung von Armutsflüchtlingen ? Gab es da eine
Volksabstimmung von der ich nichts weiß? Wieviel Menschen hier aufgenommen werden wird von den Regierungen der Länder und Gemeinden entschieden. Das Volk wurde dabei noch nie gefragt. Also ist "rumnölen" auch Meinungsfreiheit !
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Andy schrieb:
am 26. Januar 2011 um 17:16:04
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@klutorak
Mit unsachlichen Hetzparolen wird das Problem hier auch nicht gelöst. Aber eine Lösung liegt ersichtlich nicht in deinem Sinn,
weil, dann könntest du ja nicht mehr unqualifiziert hier posten. Nörgler wie du, gehören entsorgt.
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