20.01.2012, 18:03 Uhr | dpa
Der Chef des Energieriesen RWE, Jürgen Großmann, hat die Förderung der Solarenergie in Deutschland als massive Geldverschwendung kritisiert. Diese Form der Energiegewinnung in Deutschland sei so sinnvoll "wie Ananas züchten in Alaska", sagte Großmann bei der "Handelsblatt"-Jahrestagung Energiewirtschaft in Berlin.
Solarstrom gebe es in Deutschland an 900 Stunden im Jahr, Windstrom an Land hingegen an 2000 Stunden und Windanlagen auf See würden 3500 Stunden im Jahr Strom liefern. Insgesamt hat ein Jahr 8760 Stunden.
Allein 2011 seien 8,1 Milliarden Euro in die Förderung von Solarenergie geflossen - das seien 41 Cent pro Kilowattstunde. Der Strombörsenpreis habe im Schnitt aber nur bei fünf Cent je Kilowattstunde gelegen. Strom aus Photovoltaik-Anlagen sei viermal so teuer wie Windkraft an Land.
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"Ja, ich leide", sagte Großmann mit Blick auf die Energiewende. Er akzeptiere aber natürlich das Primat der Politik und RWE werde den Ausbau erneuerbarer Energien tatkräftig und innovativ unterstützen. "Die Kosten der Energiewende bewegen sich in einer Größenordnung von 250 bis 300 Milliarden Euro", sagte Großmann.
"Ökonomisch ist das alles nicht. Viele EU-Mitgliedsstaaten werden diesen Weg nicht mitgehen können oder wollen." Der deutsche Bürger glaube fest daran, dass die Energiewende schon klappen werde. Zugleich würden die Bürger aber gegen alles mobilisieren, was die Energiewende brauche: Stromnetze, Windräder und Biogasanlagen.
Der RWE-Chef betonte zugleich: "Diese Energiewende ist machbar, daran besteht für mich kein Zweifel." Aber das Ziel sei sehr ehrgeizig und müsse dringend besser mit den europäischen Partnern abgestimmt werden. Wenn es viel Wind gebe im Norden, könne der Strom derzeit nur sehr begrenzt mangels Trassen in den Süden gebracht werden und suche sich den Umweg über die Niederlande im Westen oder Polen und Tschechien im Osten. "Unsere Nachbarländer sind alles andere als beglückt über diese Folgen der Energiewende", sagte Großmann mit Blick auf die Auswirkungen auf die Netze der Nachbarn.
Der Blick in den Geldbeutel zeigt ganz deutlich: Wer weniger Energie verbraucht, spart Bares. zum Video
Quelle: dpa , t-online.de
Carlos schrieb:
am 17. Januar 2012 um 20:40:01
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Photovoltaik
Herrn Großmann´s Aussagen sind ja völlig richtig. Es muß bei der Photovoltaik weiter Forschung betrieben werden, um von den
lausigen Wirkungsgraden von max 15% weg zu kommen. Alle Fachleute erwarten von Windkraft onshore kurzfristig das Erreichen von wettbewerbsfähigen Preisen während Biogas und speziell Photovoltaik noch weit davon entfernt sind.
Wenn wir ohne Kernkraft und fossile Kraftwerke auskommen wollen, geht das derzeit nur über mehr Windkraft und besserer Speichertechnik.
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Zukunftsinvest schrieb:
am 17. Januar 2012 um 20:16:33
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Nichts als Hetze
Jou, schmeisst Eure Gelder doch weiter den Großkonzernen in den Rachen. Mal schaun, ob de rechtswidrige Asse-Einlagerung
demnächst das Grundwasser im Raum Wolfenbüttel-Braunschweig versaut. Nur weiter so !
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Schlonz schrieb:
am 17. Januar 2012 um 20:15:19
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Adlige
Vor allem die adligen Landbesitzer profitieren von der Energiewende, da Windanlagen und Solarpanele auf ihr Land gestellt werden. Die
Stadtbevoelkerung zahlt. Staedte sind die modernen Irrenhaeuser; dorthin sperrt der Adel die Irren. Deshalb werden Intensivtaeter auch nicht eingesperrt - sie sind ja schon im Irrenhaus, wenn sie frei in der Stadt rumlaufen.
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