
16.01.2012, 16:33 Uhr | Financial Times Deutschland
Das Krisenjahr 2011 hat Star-Investor Warren Buffett eine schwere Niederlage beigebracht: Die Aktie seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway schnitt schlechter ab als der S&P 500. Während der Index der 500 größten US-Unternehmen die Verluste vom Sommer bis zum Jahresende wieder ausglich, gaben die A-Aktien von Berkshire 4,7 Prozent nach.
Buffetts Anteile an der Firma verloren damit rund zwei Milliarden Dollar an Wert. Überdies kratzt der Kursrutsch am Ruf des 81-Jährigen, dessen Spürnase für gute Geschäfte legendär ist. "Das Orakel von Ohama" wird der Milliardär aus dem gleichnamigen Ort im US-Staat Nebraska genannt - wegen seiner hohen Treffsicherheit bei der Vorhersage von Marktentwicklungen und Chancen einzelner Unternehmen.
Seine eigene Firma litt 2011 aber unter den Folgen der Tsunami-Katastrophe in Japan, die den hauseigenen Rückversicherern Berkshire Re und Gen Re hohe Kosten bescherte.
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Dass sich die Berkshire-Aktie schlechter entwickelt als der Durchschnitt, ist laut dem Finanzdatendienstleister Bloomberg in den vergangenen 20 Jahren erst zwei Mal passiert: 1990 stürzte Berkshire um 23 Prozent ab, der S&P 500 lediglich um 6,6 Prozent.
2005 kamen die Unternehmenstitel nur auf ein mageres Plus von weniger als einem Prozent, während der S&P 500 drei Prozent zulegte.
Buffett betont stets, wichtiger als der Aktienkurs sei der Buchwert eines Unternehmens - also die Bilanzsumme abzüglich der Verbindlichkeiten. Gemessen an dieser Kennzahl ist Berkshire weiter auf Erfolgskurs: Der Buchwert stieg in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres um 1,7 Prozent auf 160 Milliarden Dollar.
Gewurmt hat der Kursrutsch den Altmeister aber offenbar doch: Im September kündigte Berkshire ein Aktienrückkaufprogramm an. Der Kurs der A-Aktie, die zwischenzeitlich unter 100.000 Dollar gerutscht war, kletterte daraufhin bis zum Jahresende auf 115.000 Dollar. Es ist also noch Luft nach unten.
Quelle: Financial Times Deutschland
wom schrieb:
am 4. Januar 2012 um 09:35:58
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Enteigner
wenn Obama Buffett enteignet, was er gar nicht könnte, rutscht er unter 5%. Jede Wette.
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Enteigner schrieb:
am 3. Januar 2012 um 21:07:12
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Enteignen
Wenn die USA diesen Mann enteignen (denn vieles von seinem Vermögen ist ja durch Lug und Trug zustande gekommen), dann können die
Staatsschulden gleich um mehrere Prozentpunkte gedrückt werden. Also Mister Obama, tu etwas in dieser Richtung, und das Volk wird dich wieder wählen.
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Die 58-jährige Gina Rinehart ist Bergbau-Unternehmerin. zum Video