13.01.2012, 17:14 Uhr | dapd
Der weltgrößte Anbieter von Unternehmenssoftware SAP hat 2011 ein Rekordjahr hingelegt und die eigenen Erwartungen übertroffen. Das Betriebsergebnis nach der internationalen Rechnungslegungsvorschrift IFRS stieg deutlich gegenüber dem Vorjahr um 88 Prozent auf 4,88 Milliarden Euro, wie SAP auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Der Umsatz kletterte um 14 Prozent auf 14,23 Milliarden Euro.
Die Rekordergebnisse seien auf ein hervorragendes Wachstum im Kerngeschäft mit Unternehmensanwendungen, die starke Nachfrage bei Analyse- sowie Mobilitätslösungen zurückzuführen. Außerdem beeinflusste das beschleunigte Umsatzwachstum mit der SAP-HANA-Technologie zur Analyse großer Datenmengen.
Den größten Posten im SAP-Portfolio machten die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse aus, die um 16 Prozent auf 11,32 Milliarden Euro stiegen. SAP war von einer geringeren Wachstumsrate ausgegangen.
Nach IFRS hat auch die Neubewertung der Rückstellungen für den TomorrowNow-Rechtsstreit positive Auswirkungen auf das Betriebsergebnis. Im September hatte eine US-Bundesrichterin die wegen Urheberrechtsverletzungen verhängte Entschädigungszahlung von 1,3 Milliarden Dollar (912 Millionen Euro) an den Konkurrenten Oracle aufgehoben. SAP reduzierte aufgrund der Entwicklung die Rücklagen für die Strafzahlung um 723 Millionen Euro.
Das machte sich vor allem im vierten Quartal deutlich bemerkbar. Das Betriebsergebnis stieg in den letzten drei Monaten des Jahres um 206 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro. Mit 101 Prozent hatten daran die Rückstellungen ihren Anteil.
Die beiden Vorstandssprecher Bill McDermott und Jim Hagemann Snabe sagten: "In einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld haben wir 2011 die besten Ergebnisse in der 40-jährigen Geschichte der SAP erzielt." Der DAX-Konzern habe deutlich Marktanteile gewonnen und sei in allen Regionen zweistellig gewachsen. Die guten Ergebnisse zeigen sich auch in den Zahlen der Mitarbeiter: Alleine im Schlussquartal wuchs die Zahl der Mitarbeiter um umgerechnet 1200 Vollzeitstellen.
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Quelle: dapd
SAPI schrieb:
am 14. Januar 2012 um 12:39:57
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SAP Umsatz
SAP versucht mit aller Gewalt Duftmarken zu setzen. Wir hatten in unserem Betrieb auch SAP. Ich kann nur sagen: Nein Danke!! Und
die Führungsebene versucht sich in alle Bereiche einzubringen, denn: Wer das Geld hat, hat die Macht. Und wer gut schmiert, der gut fiehrt!!
Die Jungen Wilden in diesem sog. Vorzeigeunternehmen, sind schnell aufgebraucht und verschlissen. Meist merken sie es, wenn überhaupt, zu spät.
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Hardy schrieb:
am 14. Januar 2012 um 08:38:00
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SAP + @Fisch
@Fisch: SAP-Programme haben mit Intelligenz nicht viel zu tun. Bei jedem Versionswechsel der SAP-Software brauchten die
SAP-Mitarbeiter immer 2 - 4 Wochen bis alles Normal funktionierte! Wir hatten Für SAP einen Spruch: "S"oftware "A"us "P"olen! Wäre das Programm "S"oftware "A"us "P"akistan würde es besser funktionieren! Die Bank in unserem Städtchen versucht seit über 4 Jahren mit SAP zu arbeiten - und arbeitet immer noch mit einem alten Programm,
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Frank schrieb:
am 13. Januar 2012 um 20:19:16
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an erwin
dann habt ihr offentlich auch eine "bescheidene" Administration in eurer Firma !
Es ist immer wichtig eigene Leute als
Key-user auszubilden, um dann besser entstehende Probleme angehen und lösen zu können. Kein EDV-Stystem der Welt
funktioniert von sich aus.
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