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Conti und Schaeffler zögern Fusion hinaus
14.01.2010, 14:05 Uhr | dpa-AFX, sky
Conti und Schaeffler lassen sich Zeit mit der Fusion (Foto: ddp)Der Autozulieferer Continental und sein Großaktionär Schaeffler streben laut einem Zeitungsbericht in absehbarer Zeit keine Verschmelzung beider Unternehmen an. Das gehe aus dem rechtlich verbindlichen Wertpapierprospekt für Anleger zur Kapitalerhöhung hervor, berichtet das "Handelsblatt". Die Aufsichtsbehörde BaFin wolle das Papier informierten Kreisen zufolge am Montag genehmigen.
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Keine Fusion in diesem Jahr
In den kommenden zwölf Monaten sei keine Fusion geplant, konkretisierten Aufsichtsratskreise von Continental laut "Handelsblatt" den Zeitrahmen. Am vergangenen Mittwoch hatte Contis Aufsichtsrat eine Kapitalerhöhung in Höhe von gut einer Milliarde Euro beschlossen. Die 31 Millionen neuen Aktien übernimmt ein Bankenkonsortium im Auftrag von institutionellen Investoren.
Conti und Schaeffler kooperieren bei Getrieben
Dem Wertpapierprospekt zufolge wollen die beiden Zulieferer bei konkreten Projekten im Sektor Powertrain zusammenarbeiten, hieß es. Dabei geht es um Systeme und Komponenten für Motoren und Getriebe. Im Spätsommer vergangenen Jahres hatte Schaeffler-Chef Jürgen Geißinger in Contis Kontrollgremium ein Konzept vorgestellt, dass die Autozuliefer-Sparten beider Unternehmen unter dem Dach einer Holding bündeln und die Schulden neu verteilen sollte.
Conti-Aktie steigt
Am Aktienmarkt hielt sich die zuletzt positive Einschätzung der Börsianer gegenüber Continental: Die Conti-Aktie legte im frühen Montagshandel in der Spitze um rund drei Prozent zu.
Quelle: t-online.de
, dpa-AFX