26.07.2010, 11:16 Uhr | apn
Boris Beresowski war vor seinem Exil in London einer der einflussreichsten Unternehmer in Russland (Foto: dpa)
Die Scheidung von seiner zweiten Frau könnte den in Großbritannien im Exil lebenden Milliardär und Kreml-Kritiker Boris Beresowski einem Medienbericht zufolge äußerst teuer zu stehen kommen. Die britische Zeitung "The Guardian" berichtete, Beresowski müsse seiner Noch-Ehefrau Galina Bescharowa womöglich eine Abfindung in Höhe von bis zu 100 Millionen Pfund (knapp 120 Millionen Euro) zahlen.
Beresowski erklärte am Freitag, ein Gericht habe zwar ein vorläufiges Scheidungsurteil verhängt, die finanziellen Einzelheiten stünden aber noch nicht fest. Der russische Unternehmer sagte, die Entscheidung über die Abfindung für Bescharowa, mit der er 18 Jahre verheiratet war, liege beim Gericht.
Die endgültige Scheidung wird voraussichtlich in sechs Wochen vollzogen. Nach Schätzungen des US-Magazins "Forbes" verfügte Beresowski 2007 über ein Vermögen von 1,1 Milliarden Dollar (knapp 864 Millionen Euro).
Boris Beresowski zählt zur Gruppe von russischen Milliardären, die in Medien und Öffentlichkeit auch als Oligarchen bezeichnet werden. Der Milliardär galt in der Regierungszeit von Boris Jelzin bis !999 als einer der einflussreichsten Unternehmer in Russland. Beresowski fiel aber später bei der politischen Führung in Ungnade. Seit 2000 lebt der Kreml-Kritiker im Exil in London. Russland verlangt von der britischen Regierung die Auslieferung von Beresowski, der dort in Abwesenheit zu einer dreizehnjährigen Haftstrafe wegen Betruges verurteilt wurde.
Quelle: dapd
max100 schrieb:
am 25. Juli 2010 um 17:25:21
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Kapitalismus
Vor 25 Jahren waren die noch alle Kommunisten und danach schwupp di wupp sind sie im Kapitalismus gelandet und wurden vom
"Besitzlosen" Kommunisten zum Ölmillionär!
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lilalaune schrieb:
am 25. Juli 2010 um 15:25:27
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scheidung
--geteilt werden sollte sein Vermögen - und es täte nicht weh. Schlimmer ein Kleinverdiener, dem nur noch der Selbsterhalt
bleibt. Diese 100 Millionentun ihm nicht weh, geschieht ihm recht - ohne Ehevertrag. Naja, der hormonelle Würgegriff macht blind
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Maria schrieb:
am 25. Juli 2010 um 12:18:06
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Geld
...für uns "normale arbeiter" ist das eine unvorstellbare summe, aber dem kerl wird es nicht weh tun, denn dieser betrag ist für ihn
NUR taschengeld !!!
also, was soll diese nachricht ???
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