20.02.2012, 17:10 Uhr | dapd
Eine Auftaktveranstaltung für den Feldversuch mit überlangen Lastzügen ist abgesagt worden. Das bestätigten Sprecher des Lastwagenherstellers MAN und des Bundesverkehrsministeriums auf Anfrage. Die Gegner der Gigaliner berichteten, dass zahlreiche der zugelassenen Strecken entgegen bisherigen Zusagen über Bahnübergänge führten.
Die Veranstaltung mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sollte auf dem MAN-Gelände in München stattfinden. Der Sprecher des Verkehrsministeriums begründete die Absage mit Terminschwierigkeiten der Protagonisten und auch damit, dass es "quasi schon losgegangen" sei. "Der Versuch läuft", sagte er. Der zwischen den Bundesländern umstrittene Feldversuch mit den bis zu 25,25 Meter langen Lastzügen läuft zwar offiziell seit Jahresbeginn, die Nachfrage hält sich aber nach Angaben von Industrie und Speditionsbranche bislang in engen Grenzen. Bisher sind zwei Lastzüge bekannt, die vor wenigen Tagen in Bayern auf Strecke gingen; der Versuch ist für 400 Gigaliner ausgelegt.
Entgegen ursprünglicher Versicherungen umfasst das Netz genehmigter Strecken für den Feldversuch auch Bahnübergänge. Das meldete die Allianz pro Schiene unter Berufung auf eigene Auswertungen dieses "Positiv-Netzes". Das Bundesverkehrsministerium hatte jedoch bisher erklärt: "Die Streckenführung über höhengleiche Bahnübergänge schließen wir aus."
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Die Allianz pro Schiene, die Lobby-Arbeit gegen die Zulassung der langen Lkw betreibt, machte insgesamt 25 Bahnübergänge auf Gigaliner-Strecken in vier beteiligten Ländern aus. Ihr Geschäftsführer Dirk Flege sah "Gefahr im Verzug", da Ampelsignale und Schrankenschaltungen für die Riesen-Lkw nicht ausgelegt seien. Sie sind um etwa ein Drittel länger als herkömmliche Fernlastzüge.
Baden-Württemberg, das zu den Gegnerländern gehört, strebt eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Zwangsverpflichtung durch den Bund an. Auch die Bundestagsfraktionen von SPD und Grünen wollen klagen. Sie machen geltend, die Ausnahmeverordnung sei ohne ausreichende gesetzliche Grundlage in Kraft gesetzt worden.

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Quelle: dapd
Calogero schrieb:
am 21. Februar 2012 um 11:51:33
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Gigaliner
Der "Feldversuch" ist eine Veranstaltung nur für die LKW-Transportlobby. Er dient nur dazu mehr Güter für weniger Kosten
auf die Straße zu bekommen. Wann ist mit diesem Wahnsinn endlich Schluss??
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Meinung schrieb:
am 21. Februar 2012 um 09:36:53
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Auto
das Auto -- war gestern -- das Zeitalter des Autos überschreitet gerade sein Zenit -- wer denken kann -- weis das die Bahn Zukunft ist
-- das Irre daran das hatten wir schon besser -- die Bahn fuhr überall - Pünktlich Zuverlässlich -- es war der größte Fehler die Bahn so zu zerlegen -- wie es passiert ist --
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ich schrieb:
am 21. Februar 2012 um 08:00:33
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Gigaliner
Was soll dieser Quatsch mit den Gigalinern? Vielleicht sollte sich die Bundesregierung mal mit einem zukunftsgewandten Konzept
beschäftigen! Durch die Gigaliner wird die Menge der Güter auf der Straße nicht weniger, sondern mehr werden. Und dies ist das eigentliche Problem. Der Ausbau der Straßen kostet für gleiche Frachtmenge erheblich mehr als die Schiene. Und es werden auch immer mehr Menschen durch Verkehr beeinträchtigt!
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