17.02.2012, 08:50 Uhr | dpa-AFX
Die Mitarbeiter der in die Insolvenz gegangenen Drogeriekette Schlecker wollen nun selbst etwas gegen die Misere ihres Arbeitgebers tun, und gründen einen Selbsthilfeverein. Die Angestellten wollen mit Aufklärung und dem Abbau von Vorurteilen helfen.
Nur mit genügend Kunden kann Schlecker überleben. Einige Beschäftigte wollen deshalb nun selbst Hand anlegen, ihren Arbeitgeber zu retten. Sieben Mitarbeiter haben den Verein "Wir wollen Schlecker helfen" gegründet. "Aus Betroffenheit haben wir uns gesagt, dass wir irgendwas tun müssen", sagte Diana Schauer, die Sprecherin der Gruppe, in Stuttgart. Das Ziel sei, Kollegen aus ganz Deutschland für die Aktion zu begeistern.
"Wir wollen den Mitarbeitern und Kunden zeigen, wie es draußen wirklich läuft", sagte auch Jonas Beirer, ein Schlecker-Bezirksleiter. Dabei gehe es auch um Vorurteile - denn Schikanen und schlechte Arbeitsbedingungen entsprächen nicht mehr der Realität. Rund 30.000 Mitarbeiter der Kette bangen um ihre Jobs, seit Schlecker Insolvenz angemeldet hat.
"Wir haben schon erste Zusagen, etwa von Kolleginnen aus Frankfurt", sagte Schauer. "Uns hat niemand gezwungen oder aufgerufen, etwas zu machen", betonte Gründungsmitglied Karmen Grujic. "Wir arbeiten alle seit Jahren bei Schlecker. Und jetzt soll plötzlich Schluss sein?"
Die Unternehmensspitze begrüßte die Initiative. "Ich finde es sehr stark, wenn unsere Mitarbeiter gerade jetzt aktiv werden, sich eigene Aktionen überlegen und um jeden Kunden kämpfen", sagte Lars Schlecker. Noch ist unklar, wann das Insolvenzverfahren eröffnet und ob die Familie die Firma weiter führen wird. Die Unternehmensleitung war über die Aktion informiert worden, hält sich aber außen vor. "Die Ware ist wieder in unseren Läden. Die Regale füllen sich zunehmend. Das müssen wir nur auch den Kunden nahe bringen", so Schlecker.
Einem Bericht der "Stuttgarter Nachrichten" zufolge ist der Verein allerdings noch nicht beim zuständigen Amtsgericht Nürtingen eingetragen. Ein Arbeitsrechtsexperte warnte zudem davor, einem Verein beizutreten, ohne die Vereinssatzung gelesen zu haben.
Quelle: dpa-AFX
Schnelle Molly schrieb:
am 29. Februar 2012 um 20:46:05
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Schlecker
Noname hat Recht. Es ist geradezu zynisch und heuchlerisch, daß die
Verkaufsleiterin, die noch vor kurzem Zeit und Geld verbraten
hat, um sich
mit langjährigen Mitarbeitern wegen lächerlichen unangemessenen
Abmahnungen vor Gericht zu streiten, jetzt Schlecker retten will.
Und von den Kassiererinnen, die jetzt noch "loyal" im Laden stehen, stopft
sich nun mindestens eine die Taschen voll, aber das interessiert niemanden
mehr. Vielleicht rückt ja Wulf vom Ehrensold was raus zur Rettun
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Hallo schrieb:
am 29. Februar 2012 um 19:34:59
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Schlecker
ich denke sie könnten es gemeinsam schaffen. Die Mitarbeiter und die Firmenleitung zusammen. Jetzt ist Ihnen klar wieviel Macht
die Kunden haben. An die firmenleitung: gebt ruhig mal zu das Ihr einen Fehler gemacht habt (profitgier usw. blablabla).... was ja heutzutage viele Unternehmer betrifft.... und entschuldigt euch bei euren Mitarbeitern und den Kunden.... Vielleicht geschehen dann Wunder...
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Ulrich Schneider schrieb:
am 29. Februar 2012 um 15:14:52
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Schlecker
Es ist immer schwierig wenn Firmen Pleite gehen.Aber dann fahrt nach Schlecker Hodenhagen die habenden Einschlag nicht gemerkt.Ich
suchte ein Produkt für Fußpflege aber es kümmerte sich die Verkäuferin nicht ein bischen. Aber der Laden war gerammelt voll von mir und keine weitere Seele zu sehen.Wenn man so mit die Kunden umspringt und sich nicht ein bischen in die Firma einbringt dann klappt es mit Schlecker nie mehr
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