23.12.2011, 16:06 Uhr | dapd
Die Drogeriekette Schlecker will mit der Gewerkschaft Ver.di über eine tarifliche Vereinbarung ihres Sanierungsprogramms verhandeln. Mit dieser Bitte sei Schlecker am Montag an die Gewerkschaft herangetreten, teilte Ver.di in Berlin mit.
Die Firma erklärte, Schlecker brauche einen aktiven Beitrag der Belegschaft, um möglichst viele Arbeitsplätze sichern zu können. Die Kette hatte angekündigt, bis Jahresende fast zehn Prozent ihrer 8000 Filialen zu streichen. Davon sind laut "Welt" allein im November und Dezember 600 Geschäfte betroffen.
Auch im ersten Quartal 2012 würden Filialen geschlossen, hieß es weiter. Ver.di geht von einigen hundert Geschäften aus. Zudem schloss Geschäftsführer Lars Schlecker laut "Welt"-Bericht betriebsbedingte Kündigungen im nächsten Jahr nicht aus. Für die rund 30.000 Beschäftigten gilt noch bis Juni 2012 ein Beschäftigungssicherungs- und Sozialtarifvertrag.
Die Gewerkschaft werde nun mit Betriebsräten und Beschäftigten reden, ob ein Interesse an Verhandlungen mit Schlecker besteht, sagte ein Sprecher. Erste Gespräche sollen noch dieses Jahr geführt werden. Ergebnisse seien im Januar zu erwarten, sagte der Sprecher weiter.
Im zweiten Schritt müsse sich Ver.di dann ein Bild der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens machen. Dies sei immer die Grundvoraussetzung, um über tarifliche Einschnitte zu verhandeln. Nur mit einem tragfähigen Konzept zur Arbeitsplatzsicherung seien Beschäftigten Gehaltseinbußen vermittelbar, sagte der Ver.di-Sprecher weiter.
Quelle: dapd
sokrates schrieb:
am 13. Januar 2012 um 14:39:02
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schlecker
Jagt sie zum Teufel diese Schleckers!!
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Roland schrieb:
am 26. Dezember 2011 um 10:21:53
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Schlecker
So lange Schlecker so eine Personalpolitik betreibt kaufe ich nichts mehr bei solchen Sklaventreibern.
Ich hoffe dass die dann bei
genügend Solitarität pleide gehen.
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w.-h.schmidt schrieb:
am 25. Dezember 2011 um 22:05:43
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Schlecker will mit Ver.di über Umbau verhandeln
ich bin zum 2. Mal in 2011 von Schließung betroffen. Schon vergessen: rechtskräftige
Verurteilung, Zeitleihfirma, Ausschluss von Gewerkschaften, Schließung von Filialen mit Öffnung von XXL (dabei Kündigung und Neueinstellung von Mitarbeiterinnen mit schlechteren Tarifen)? Schlecker ist bei seinen hohen Preisen ein schlechter Arbeitgeber. Bisher keine Kündigungen: d.h. keine Abfindung!!! Und jetzt Verhandlungen mit Gewerkschaften????
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