17.01.2012, 16:23 Uhr | dpa, dapd, AFP, bv
Die Drogeriemarkt-Kette Schlecker will angeblich schon in den nächsten Wochen bundesweit etwa 615 unrentable Filialen schließen. Das schreiben die "Stuttgarter Nachrichten". Das Unternehmen wollte sich zu konkreten Zahlen nicht äußern. Laut der Zeitung sollen schon an diesem Mittwoch in Baden-Württemberg zehn Filialen schließen, eine Woche später noch einmal 15.
Schlecker hatte nach drei Jahren mit Verlusten bereits im November und Dezember 600 seiner ursprünglich knapp 8000 Filialen dicht gemacht. Laut "Stuttgarter Nachrichten" soll die Zahl der Märkte auf 5000 zurückgehen. Trotz der Schließungen solle es aber auch einige Neueröffnungen geben.
Erst vor wenigen Tagen hatte der Drogerie-Discounter für dieses Jahr eine Preisoffensive angekündigt. Dafür sollten die Preise auf das Niveau der Konkurrenten dm und Rossmann sinken, wie der für das operative Geschäft zuständige Manager Thorben Rusch in der "Lebensmittelzeitung" sagte.
Zudem strebte Schlecker für 2012 erstmals wieder schwarze Zahlen an. Dazu solle in 750 bis 1000 Märkten ein neues Ladenkonzept umgesetzt werden.
Die Wende zu schaffen, ist für das Familienunternehmen keine leichte Aufgabe. Wie das "Manager-Magazin" in seiner Januar-Ausgabe schrieb, hat Schlecker immer weitestgehend auf Bankkredite verzichtet und die Expansion aus eigenen Mitteln finanziert. In Verlustzeiten, wie sie Schlecker derzeit erlebt, treffen damit nun erhöhte Ausgaben für die Modernisierung auf zurückgehende Einnahmen. Dies sei ein Teufelskreis, schrieb das Magazin.
Es berichtete außerdem von Problemen bei der Warenwirtschaft und dem Einkauf. So gebe es in Schlecker-Regalen teils jahrealte Artikel. Lieferanten habe Schlecker verärgert, weil der Discounter zwar die Bestellmengen reduziert, dennoch aber auf den bisherigen Einkaufskonditionen bestanden habe. Werner & Mertz (Erdal, Frosch) habe deshalb schon vor knapp einem Jahr die Kooperation aufgekündigt. Henkel und Beiersdorf hätten Schlecker wochenlang nicht beliefert, berichtete das Magazin.
Quelle: AFP , dapd , dpa , t-online.de
Amnesty International schrieb:
am 20. Januar 2012 um 21:15:03
(3)
(1)
Es werden................
600 Sklaven in die Agentur auf Arbeit überwiesen, aber da bekommen Sie wahrscheinlich viel mehr Geld und werden nicht ausgebeutet.
Kommentar melden
hoko50 schrieb:
am 20. Januar 2012 um 17:09:10
(4)
(1)
Schlecker
Anton verhält sich nicht korrekt und diese Gesellschaft bestraft seine Mitarbeiter! Die haben kein Gehirn!
Viele hier können
offenbar nur verstehen was sie auch selbst erleben bzw. erlebt haben!
Allen Schwätzern hier wünsche ich eine lange Arbeitslosigkeit!
Wenn wir alle in der BRD bestrafen wollten die sich wie Schlecker aufführen, hätten wir 10 000 000 Arbeitslose!
mehr
Kommentar melden
Leser45 schrieb:
am 20. Januar 2012 um 16:05:45
(5)
(1)
Preiskampf
Leider geht der Preiskampf der Drogerien und Discounter nicht nur auf Kosten der Mitarbeiter, sondern verdrängt auch danz
dramatisch den Fach- und Einzelhändler, der mit seinem Geschäft IN DER STADT da nicht mehr mithalten kann - wir sehen eben zu sehr auf den Preis und sind nicht ganz unschuldig an der "Misere". Gewerbesteuereinnahmen ??
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Bildschöne Mai-Schnäppchen: Bücher, Tablet-PC, eBook-Reader und mehr. bei Hugendubel.de