20.06.2011, 17:23 Uhr | dpa, AFP
Die EU musste bereits Griechenland, Portugal und Irland vor dem finanziellen Kollaps bewahren. Und Brüssel rechnet offenbar mit weiteren Rettungsmaßnahmen. Deshalb debattierten die EU-Mitglieder monatelang über einen permanenten Rettungsmechanismus. Jetzt einigte sich die Union auf einen neuen Krisenfonds für marode Euroländer. Hunderte Milliarden Euro sollen künftig den Kollaps von EU-Mitgliedern verhindern helfen.
Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker informierten nach einem Treffen der EU-Finanzminister in Luxemburg die Öffentlichkeit über die Ergebnisse. "Die heutige Einigung zeigt, dass die Eurozonen-Mitgliedsländer entschlossen sind, die Stabilität der Eurozone zu gewährleisten", sagte Juncker. Neben dem Krisenfonds erhöhten die Finanzminister den derzeit laufenden Euro-Rettungsschirm EFSF auf 440 Milliarden Euro.
Der ab 2013 geltende Rettungsfonds löst den EFSF ab und soll in Not geratenen Staaten mit Krediten Hilfe leisten. Der Fonds soll eine Kapitalbasis von 700 Milliarden Euro haben und 2013 dauerhaft eingerichtet werden. Als effektive Ausleihsumme sind 500 Milliarden geplant. Im Grundsatz war der Fonds schon auf einem EU-Gipfel im März beschlossen worden.
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22 Milliarden Euro aus Deutschland
Die Euro-Länder geben für den ESM genannten Fonds dem Beschluss vom März zufolge Garantien über 620 Milliarden und zahlen 80 Milliarden Euro in bar ein. Deutschland muss knapp 22 Milliarden Euro in bar überweisen. Zudem gibt Berlin Garantien über 168 Milliarden Euro ab. Das Geld wird ab 2013 in fünf Jahresraten zu je rund 4,3 Milliarden Euro überwiesen.
Der Verschuldungsgrad der europäischen Länder (Quelle: stepmap)Die Bareinlage ist notwendig, da der Fonds sich für Hilfskredite selber Geld leiht und dafür möglichst geringe Zinsen zahlen soll. Von den 700 Milliarden kann der Fonds wegen nötiger Sicherheitsrücklagen 500 Milliarden einsetzen. Der Fonds darf dabei auch direkt Staatsanleihen von Euro-Ländern kaufen.
Die Kredite für Schuldensünder sind an strikte Auflagen geknüpft und sollen nur im Notfall fließen ("ultima ratio"), wenn die Stabilität der Euro-Zone insgesamt gefährdet ist. Zudem sollen private Gläubiger wie Banken und Versicherungen an den Kosten der Rettung beteiligt werden.
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Quelle: AFP , t-online.de , dpa
Tobias schrieb:
am 20. Juni 2011 um 21:55:45
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Lachhaft
Angeblich haben Umfragen in Deutschland ergeben das 54 % der Bevölkerung für die Rettung Griechenlands ist. Wir haben genug
Baustellen in Deutschland wo das Geld dringend benötigt wird. Ich zahle Autosteuer und muss immer mehr Schlaglöchern ausweichen. Ich arbeite, kaufe aber no name Produkte, um überhaupt mit meinem Geld auszukommen. Dann sollen noch wahrscheinlich Banken Geld geben und wir bezahlen dann wieder die Pleitebanken. Werdet nicht krank, das könnt ihr euch nicht leisten, "Zuzahlu
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Doris schrieb:
am 20. Juni 2011 um 21:51:00
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Kroatien
Demnächst kommt noch Kroatien in die EU. Wir Deutschen schuften für immer weniger Geld und finanzieren alle EU-Staaten.
Deutschland muss am meisten abdrücken. Habe langsam die Schnauze voll. Das mit dem Facebook-Aufruf ist keine schlechte Idee, da kommen wenigstens die Menschen und nicht so wie bei Aufruf der Gewerkschaften ect.
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Mario schrieb:
am 20. Juni 2011 um 21:21:44
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@JR
Wir haben keine Demokratie mehr. Junker ist ein Verbrecher, der früher vor Gericht gestellt worden wäre. Überhaupt haben wir in
Deutschland als Volk kaum Möglichkeiten. Politischer (General-)Streik ist per Gesetz verboten, in Frankreich ist das ein Menschenrecht. Was ist das für eine EU in der solche Gegensätze in essentiellen Rechten bestehen? Die Krönung ist Stasi Tante Merkel und Steuerverbrecher Schäuble - mit den beiden wurden alle Tabus gebrochen. Wen wunderts auc bei der Vita!
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