17.02.2012, 19:45 Uhr | dpa
Und täglich grüßt das Murmeltier: Das Drama um Griechenland geht weiter. Denn nach Angaben von EU-Diplomaten reicht das Hilfspaket der internationalen Geldgeber nicht aus. Hinter den Kulissen werden zusätzliche Maßnahmen diskutiert, um Griechenland langfristig wieder zu einem tragbaren Schuldenniveau zu verhelfen, verlautete es aus EU-Kreisen. "Es gibt eine Lücke", sagte ein EU-Diplomat. "Wie wir diese schließen können, ist noch offen."
Dem Vernehmen nach erwägen die internationalen Geldgeber - die Euro-Länder und der Internationale Währungsfonds (IWF) - die Zinsmarge für die Rückzahlungen aus dem ersten Hilfspaket für Athen zu senken. Das pleitebedrohte Griechenland hatte im Mai 2010 Kredite von 110 Milliarden Euro zugesagt bekommen.
Auch eine Beteiligung der Europäischen Zentralbank (EZB) an einem Schuldentausch gilt noch als Option. "Es gibt technische Möglichkeiten für eine EZB-Beteiligung, die den Verträgen entsprechen und die Unabhängigkeit der Notenbank nicht infrage stellen", sagte ein anderer EU-Diplomat, ohne Details zu nennen.

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Athen benötigt am 20. März frisches Geld, sonst ist das Land pleite. Die Euro-Finanzminister wollen das zweite Hilfspaket für Athen von 130 Milliarden Euro bei ihrem Treffen am Montag (20.) in Brüssel auf den Weg bringen. EU-Diplomaten sind zuversichtlich, dass die Euro-Länder das bereits beschlossene Paket freigeben werden. "Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren", verlautete aus dem Umfeld des Ministerrates. Der Chef der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, hatte sich vor wenigen Tagen bereits optimistisch gezeigt, dass am Montag "alle notwendigen Entscheidungen" getroffen werden könnten.
Um verlorengegangenes Vertrauen an den Märkten zurückzugewinnen, halten EU-Diplomaten es für unabdingbar, dass am Montag auch die Details über die Beteiligung der privaten Gläubiger an dem Schuldenschnitt feststehen. Damit sollen die griechischen Staatsschulden um rund 100 Milliarden Euro gedrückt werden. Eine grundsätzliche Übereinstimmung gibt es bereits. Der tatsächliche Effekt ist aber noch offen, weil nicht klar ist, wie viele Gläubiger bei dem Forderungsverzicht tatsächlich mitziehen. "Der Schuldenschnitt muss jetzt losgehen, sonst ist es zu spät", warnte ein EU-Diplomat.
Da es Zweifel am Reformwillen Griechenlands gibt, wollen die Euro-Länder die Kontrolle Athens verschärfen. Die Finanzminister werden am Montag voraussichtlich beschließen, ein Sonderkonto zur Rückzahlung von Krediten einzurichten. Weitere Überwachungsmaßnahmen würden beraten, hieß es in Brüssel.
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Quelle: dpa
EU-Diplomaten: schrieb:
am 17. Februar 2012 um 21:37:40
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(3)
"Griechenland braucht noch mehr Geld."
"UND ICH ERST !!!"
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hanna schrieb:
am 17. Februar 2012 um 21:21:00
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griechen
griechen wollen von nazis geld?So war doch der ausspruch dieses senilen ex
präsidenten.,sollen sie sich doch der steuerflüchtlinge
bedienen u.pleite gehen lassen denn den griechen ist nicht mehr zu helfen.wir waren vor zwei wochen dort u.sind richtig angefeindet worden u.zwar wie der letzte dreck, deutsche sind scheisse usw.
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zukunftschilene schrieb:
am 17. Februar 2012 um 21:18:04
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Griechenland
Mario mit Junker hast du vollkommen recht,ich denke jedoch diese ganze Politclique ob in Brüssel oder den einzelnen Staaten
ignorieren jegliche Volkesstimme.Für die sind wir einfach nur inkompetent .Wichtig sind nur unsere schwer verdienten Moneten beziehungsweise unsere Steuerabgaben,ansonsten haben wir die Klappe zu halten.Das gilt nicht nur für das Griechenproblem sondern für alle finanziellen Angelegenheiten.Schade das man sich so endmündigen lässt.
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