Mercedes SLS auf der Autoshow in Peking (Fotos: imago)Die Schwellenländer werden für die deutschen Autobauer immer wichtiger. Europa wird dagegen im laufenden Jahr bei den Autoverkäufen anderen Regionen der Welt hinterherhinken. Der Präsident des europäischen Automobil-Herstellerverbandes ACEA, Daimler-Chef Dieter Zetsche, sagte in Brüssel: "Wir werden uns auf die Märkte der BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China) stützen, die das weltweite Wachstum treiben."
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China bleibt der wichtigste Markt
Zetsche sagte mit Blick auf die europäischen Hersteller: "Die meisten von uns sind in den BRIC-Ländern tätig und können von der phantastischen Entwicklung profitieren." Ungeachtet einer Abkühlung werde China 2011 der weltweit größte Automarkt bleiben und Westeuropa bei den Stückzahlen sogar noch überholen.
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Europa schwächelt weiter
In Europa bremsen laut Zetsche hohe Arbeitslosigkeit oder die Sanierung der öffentlichen Haushalte die Autoverkäufe. Verunsicherte Verbraucher würden große Anschaffungen wie ein Auto verschieben. Im vergangenen Jahr sei der Markt für neue Personenwagen um 5,5 Prozent geschrumpft. Dagegen habe es bei den Nutzfahrzeugen ein Plus von acht Prozent gegeben.