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SEC deckt millionenschwere Insider-Geschäfte auf

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SEC deckt millionenschwere Insider-Geschäfte auf

19.12.2008, 18:22 Uhr | mash

Seine Komplizen nannten den Beschuldigten "Goldene Gans" (Foto: Imago) Seine Komplizen nannten den Beschuldigten "Goldene Gans" (Foto: Imago)Die US-Börsenpolizei SEC hat an der Wall Street einen millionenschweren Fall von verbotenen Insider-Geschäften aufgedeckt. Ein Ex-Mitarbeiter der zusammengebrochenen Investmentbank Lehman Brothers soll vertrauliche Informationen seiner bei einer PR-Firma tätigen Ehefrau ohne deren Wissen unter anderem an Aktienhändler weitergegeben und dafür Luxus-Geschenke bekommen haben.

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Lukratives Geschäft

Die Beschuldigten erzielten den Behörden zufolge in rund einem Dutzend Fällen illegale Gewinne von knapp fünf Millionen Dollar (3,5 Millionen Euro). Ihre lukrative Info-Quelle nannten sie US-Medien zufolge "Goldene Gans".



Informationen über Fusionen und Übernahmeversuche am lukrativsten

New Yorker Behörden erstatteten Strafanzeige gegen den früheren Lehman-Beschäftigten und mindestens vier weitere Beteiligte. Die verbotene Aktiengeschäfte liefen bereits seit 2004 und bezogen sich auch auf spektakuläre Fusionen und Übernahmeversuche - darunter laut Medien der Kauf des US-Brauriesen Anheuser-Busch durch den belgischen Konkurrenten InBev in diesem Sommer.

Frau wusste von nichts

Der 35 Jahre alte Beschuldigte verschaffte sich den Angaben zufolge geheime Informationen seiner Frau über die geplanten Firmen- Zusammenschlüsse. Die Ehefrau arbeitet für die weltweit tätige britische PR-Firma Brunswick. Der Konzern teilte mit, der Mann habe sich die Kenntnisse ohne Wissen seiner Frau verschafft. Auch von der Weitergabe der Informationen habe sie nichts gewusst.

Teure Geschenke als Gegenleistung

Der Beschuldigte bekam von für seine Informanten-Dienste laut Medien unter anderem eine Luxusuhr, Einkaufsgutscheine in Nobel-Läden und Fahrer-Trainingsstunden in teuren Sportwagen.

Insider-Kenntnisse sind "no go" bei Aktiengeschäften

Fusionen und geplante Übernahmen führen meist zu starken Kursbewegungen. Insider-Kenntnisse über solche und andere Firmen- Geheimnisse dürfen nicht für Aktiengeschäfte verwendet werden, da sie die übrigen Investoren benachteiligen würden.

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Quelle: t-online.de , dpa

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