19.10.2010, 17:00 Uhr | dpa, t-online.de - mmr
Ein Gebäude in der geplanten Ökostadt Masdar City (Foto: www.masdar.ae)
Im vergangenen Frühjahr wurde dem ehrgeizigen Öko-Projekt in Abu Dhabi wegen Finanzierungsproblemen eine Zwangspause verordnet. Nun wurde der Masterplan korrigiert. Der Elektrokonzern Siemens soll demnach eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der geplanten arabischen Ökostadt Masdar City spielen. Dazu sei eine strategische Partnerschaft mit dem Wüsten-Emirat Abu Dhabi geschlossen worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Siemens werde unter anderem ein innovatives Stromnetz kombiniert mit moderner Gebäudetechnik für die Ökostadt errichten. Beide Partner wollten zudem gemeinsam im Bereich grüner Technologien forschen und entwickeln, hieß es. Über finanzielle Details wollten beide Seiten nichts sagen.
Nach monatelanger Zwangspause und anschließenden Beratungen wurde ein neuer Masterplan für Masdar City aufgestellt. Jeden Eindruck eines möglichen Scheiterns des ambitionierten Projekts wollten die Initiatoren in der vergangenen Woche vermeiden. So reduzierte Masdar das ursprüngliche Investitionsvolumen: "Die geschätzten Kosten liegen nun um 10 bis 15 Prozent niedriger bei 18,7 bis 19,8 Milliarden Dollar", sagte Alan Frost, Direktor von Masdar City.
Mit dem Engagement wolle sich Siemens einen Teil vom zukunfts- und umsatzträchtigen Geschäft mit Metropolen sichern, schrieb das "Handelsblatt". Es zitierte eine Studie der Unternehmensberatung Booz, Allen & Hamilton, wonach Metropolen in den kommenden 25 Jahren rund 27 Billionen Euro in den Ausbau von Wasser- und Stromnetzen sowie den Transport investieren wollten. Für Siemens sei dabei weniger das unmittelbare Auftragsvolumen attraktiv, als die Möglichkeit, neue Technologien wie intelligente Stromnetze (Smartgrids) in der Praxis zu testen.
Die Stadt Masdar (arabisch für "Quelle"), die vom britischen Stararchitekten Norman Foster für 50.000 Einwohner konzipiert worden ist, soll zu einer Art Silicon Valley der Ökostrom-Branche werden. In der Stadt, die als kohlendioxid-neutrale Siedlung angekündigt wurde, sollen z.B. nur Elektrofahrzeuge erlaubt sein. Im Frühjahr kam es zu Finanzierungsproblemen bei dem Projekt. Ursprünglich sollte Masdar City bereits 2015 bezugsfertig sein. Zuletzt hatte sich der Termin der Fertigstellung allerdings bis nach 2020 verschoben.
Quelle: dpa , t-online.de
louveteau schrieb:
am 20. Oktober 2010 um 11:30:50
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Investitionen in den
Sand setzen scheint in Mode gekommen zu sein. Die deutschen Investoren werden in den arabischen Ländern wegen ihrer
Naivität und Gebermentalität geschätzt und hofiert. Sie werden ncihts davon wieder sehen, kein eingesetztes Kapital wird in den arabischen Ländern Früchte tragen, es sei denn für die einheimischen Wirtschaftsführer, die werden noch reicher. Unsere Technoilogie muss extrem geschützt werden, anstatt sie freizügig in der Welt zu verteilen. Wirtschaftsspinoage ist deren Erfolgsrezept
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ap schrieb:
am 20. Oktober 2010 um 10:53:20
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Ökostadt Masdar
Metropolen in den kommenden 25 Jahren rund 27 Billionen Euro in den Ausbau von Wasser- und Stromnetzen sowie den Transport
investieren wollten
Hallo, 27 Billionen Euro???? Wieviel soll das denn sein?
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Macher schrieb:
am 20. Oktober 2010 um 10:04:42
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ÖKO
Wer braucht denn so etwas hier !!!
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