Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Wirtschaft > Börse > Aktien >

Siemens sahnt Großauftrag über rund 600 Millionen ab

...

Siemens sahnt Großauftrag der russischen Bahn ab

23.12.2011, 14:47 Uhr | dpa-AFX

So sieht die Lok des "Wanderfalken" aus (Quelle: ddp)

So sieht die Lok des "Wanderfalken" aus (Quelle: ddp)

Toptechnik "made in Germany" für russische Schienen: Der Elektrokonzern Siemens hat einen Großauftrag über rund 600 Millionen Euro abgesahnt. Die russische Bahngesellschaft RZD habe acht Hochgeschwindigkeitszüge Velaro RUS in Auftrag gegeben, teilte der Münchner DAX-Konzern mit. Acht Velaros sind bereits in Russland im Einsatz.

Fertigung in Krefeld

Hinzu komme ein Instandhaltungsvertrag für die Dauer von 30 Jahren. Die Auslieferung der Züge beginne im Januar 2014. Sie sollen im Siemens-Werk Krefeld gefertigt werden, hieß es. Durch den Nachfolgeauftrag werde die Kapazität der RZD-Hochgeschwindigkeitsflotte, die heute ausschließlich aus Zügen von Siemens besteht, mit einem Schlag verdoppelt.

Russland ist für Siemens ein Wachstumsmarkt

Die zusätzlich bestellten acht Züge mit jeweils zehn Wagen sollen laut Siemens auf der Strecke Moskau - Sankt Petersburg eingesetzt werden, um die hohe Nachfrage der Kunden bedienen zu können. Russland gelte als einer der expansivsten Bahnmärkte der nächsten Jahrzehnte.

STELLENMARKT

Aktuelle Stellenangebote

Stellenmarkt bei t-online.de

Wählen Sie die gewünschte Branche aus:


Die ersten acht Siemens-Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Velaro fahren der "Financial Times Deutschland" (FTD) zufolge bereits seit Ende 2009 zwischen Sankt Petersburg und Moskau. Für die RZD sei der Zug mit dem Markennamen Sapsan - auf Russisch: Wanderfalke - zum Vorzeigeangebot geworden, der die beiden Städte in weniger als vier Stunden verbinde, berichtete die Zeitung.

Technik hält auch extremen Temperaturen stand

Von innen erinnerten die Velaros stark an die ICEs der Deutschen Bahn, das technische Konzept sei für Russland aber anders ausgelegt worden, erklärte Hans-Jörg Grundmann, Chef der Siemens-Eisenbahnsparte, im Gespräch mit der "FTD". Die Züge sind demnach für extreme Temperaturen zwischen minus 40 und plus 40 Grad gemacht. Allein die Außenwand sind laut Grundmann zur Isolierung 30 Zentimeter dick.

"In den nächsten Jahren braucht die RZD 23.000 neue Loks und 24.000 neue Regionalzüge", zitierte die "FTD" den Siemens-Manager. Die Vorbereitungen auf die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi und auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 trieben den Bedarf.


Quelle: dpa-AFX

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Siemens sahnt Großauftrag über rund 600 Millionen ab" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Siemens sahnt Großauftrag über rund 600 Millionen ab" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (16)

zum Forum

Thema: "Siemens sahnt Großauftrag über rund 600 Millionen ab"

Frank schrieb: am 20. Dezember 2011 um 10:32:00
(7) (0) Auftrag an Siemens
Ich finde es gut das Siemens den Auftrag erhalten hat.Zum Ersten sichert es Arbeitsplätze und zum Zweiten wenn unter den
extremen Wetterbedingungen dort die Züge rollen, dann würde ich mal überlegen ob es an die Techniker und Ingeneure bei Siemens liegt oder an den Geldsäcken bei der Deutschen Bahn wo gute Technik durch den Sparwahn unmöglich gemacht wird.
mehr Kommentar melden

ich schrieb: am 20. Dezember 2011 um 09:53:50
(7) (0) die deutsche bahn
sollte auch auf diesen typ umsteigen, damit es nicht wieder zu zugausfällen kommt. BEI -10°C !

Kommentar melden

Michl schrieb: am 20. Dezember 2011 um 09:10:21
(10) (0) Siemens für RUS
Die Russen sind für D nicht nur kurzfristig ein wichtiger sondern auch ein zuverlässiger Partner. Sie haben verstanden das
D die beste Technologie hat, sonden diese auch um zu setzen versteht, da wir über die Besten Ingenieure der Welt verfügen. Deutschland ist einfach technisch Spitze in der Welt, und dies wird einem bis in wenigen Ländern die uns generell nicht mögen wollen immer wieder bestätigt, und nur dies zählt !!
mehr Kommentar melden

alle Kommentare
Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr
Aus anderen Bereichen

Whistleblower gefeu- ert: Firma muss zahlen
Altenpflegerin Brigitte Heinisch (Quelle: dpa)

Altenpflegerin erhält 5- stellige Abfindung. mehr

Es bleibt dabei: Hertha muss in die zweite Liga
Fans stürmen den Rasen beim Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC.

Bizarre Kriegsvergleiche ziehen nicht. mehr

Schauspielerin schockt mit Armen des Grauens
Meg Ryan und die Arme des Grauens (Quelle: Splash)

Wer übertreibt hier mit Fitnesswahn? mehr

"Unerträglicher Macho krault sich seine E..."
Verbal-Attacke im Bundestag: Jan van Aken vergreift sich im Ton. (Screenshot: Zoomin)

Linken-Politiker vergreift sich im Ton. Video


Anzeigen

Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige