14.02.2012, 17:22 Uhr | dapd, dpa-AFX
Mit den derzeit steigenden Temperaturen hat sich die Situation im deutschen Gasnetz spürbar entspannt. Deutschlands größter Ferngasnetz-Betreiber Open Grid Europe hat die Belieferung erster Großkunden wieder aufgenommen, bei denen die Versorgung aufgrund der Lieferengpässe zeitweise eingestellt worden war, wie ein Unternehmenssprecher sagte. Im Stromnetz blieb die Situation dagegen unverändert angespannt.
Die Gasversorgung bereitet demnach keine Sorgen mehr. Auch die Lieferungen aus Russland seien wieder gestiegen, war in Branchenkreisen zu erfahren. Weniger erfreulich sieht es hingegen beim Strom aus: Am Dienstag griffen die Stromnetzbetreiber erneut auf Reservekraftwerke in Österreich zurück, um eventuelle Belastungsspitzen abfangen zu können.
Die "eiserne Rerserve" werde auch noch am 15. Februar mit Minimalleistung am Netz sein, um sie im Bedarfsfall schnell hochfahren zu können, sagte eine Sprecherin des Netzbetreibers Tennet. Negativ macht sich demnach weiterhin der störungsbedingte Ausfall von zwei Heizkraftwerken in Süddeutschland bemerkbar. Positiv sei dagegen, dass die Lieferengpässe bei Gaskraftwerken geringer würden.

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Eine erhebliche Entspannung bei der Stromversorgung erwartet der Energiekonzern EnBW in den kommenden Tagen. "Auf Basis der Prognosen rechnen wir mit einer deutlichen Zunahme der Windeinspeisung", erklärte die Sprecherin der EnBW Transportnetze AG, Regina König. Zurzeit sei die Lage jedoch noch angespannt, da Windräder und Sonnenkollektoren kaum Strom lieferten und der Verbrauch wegen der Kälte nach wie vor hoch sei.
Deshalb müsse weiterhin auf die sogenannte Kaltreserve zurückgegriffen werden, sagte König. Darunter fällt auch ein Block des Mannheimer Kohlekraftwerks. Über dessen Einsatz werde täglich je nach Bedarf entschieden. Ungeklärt sei, wann das Gaskraftwerk in Karlsruhe wieder beliefert wird und ans Netz gehen kann. Die Anlage musste als Gas-Großkunde den Betrieb einstellen, weil weniger Gas aus Russland ankam.
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Quelle: dpa-AFX , dapd
donner schrieb:
am 16. Februar 2012 um 10:33:34
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Gas
Lieferengpässe entspannen sich. Na Toll. Die Preise werden dann umgehend angpasst. Bei Benzin z.B. geht es wieder steil nach oben.
Schallmauer für Diesel wurde durchbrochen,Berlin, Stadtweit 1,519 €/Liter, Benzin E10 ab 1,619 €/Liter bis Super Plus 1,719 €/Liter. Das sind doch mal Aussichten auf den Energiemarkt in Deutschland. Unser FM schwimmt im Teuro und kann damit alles und jeden Retten, auf unser Kosten. Es ist nicht zu fassen.
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Exe004 schrieb:
am 15. Februar 2012 um 09:32:03
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GAS
Sehr dümmlich diese Kommentare,wer weiß den wer der wirklich Schuldige an der Gasknappheit war und ist,auch in Deutschland werden die
Preise nach oben getrieben,ob das von den Russen abhängt ist zu bezweifeln.Wo sind die vor einiger Zeit berichteten Gasreserven für (90 Tage lt.Wirtschaftsministerium in Deutschland.
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kolkrabe schrieb:
am 15. Februar 2012 um 08:54:28
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GAS
Russland ist als Lieferpartner nicht zuverlässig. Es gibt keinen Grund, sich auf der Gewissheit dortiger Gasvorkommen ernergiepolitisch
auszuruhen. Das Ziel muss die deutsche und Europas Unabhängigkeit von diesen und anderen Kandidaten werden.
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