05.11.2010, 14:51 Uhr | oca, dapd
Bald ist es wieder soweit, das Weihnachtsgeld wird an Millionen Beschäftigte in Deutschland ausgezahlt. Nicht alle freut's gleichermaßen. Denn wie die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung mitteilte, gibt es am Jahresende aufgrund der Wirtschaftskrise in sieben von 23 untersuchten Branchen keine Steigerung der tariflich vereinbarten Extrazahlung. Dazu gehörten die chemische Industrie, die Metallindustrie, das Bankgewerbe sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe. Außerdem seien Beschäftigte in der Landwirtschaft, im Steinkohlebergbau sowie im Groß- und Außenhandel betroffen. Hier finden Sie die Höhe des Weihnachtsgeldes für das Jahr 2010 nach ausgewählten Branchen.
In den übrigen Bereichen variiert der Zuwachs beim tariflich vereinbarten Sonderbetrag laut der Stiftung zwischen 1,2 Prozent im öffentlichen Dienst und 5,7 Prozent in der Stahlindustrie. Dies entspreche gemessen an der mittleren Vergütungsgruppe einer Steigerung zwischen 10 und 128 Euro.
Unverändert sei das Weihnachtsgeld hingegen dort geblieben, wo die Tarifabschlüsse mitten in der Krise erfolgten und Pauschalzahlungen umfassten. Zwar haben Beschäftigte in den neuen Bundesländern laut der Untersuchung beim Weihnachtsgeld mittlerweile in vielen Bereichen mit ihren westdeutschen Kollegen gleichgezogen. Im Durchschnitt erhielten sie aber noch immer weniger Geld.
Nach Angaben der Hans-Böckler-Stiftung sehen die geltenden Tarifverträge in den meisten Branchen ein Weihnachtsgeld vor, das in der Regel als fester Prozentsatz vom Monatseinkommen berechnet wird. Ein im Vergleich hohes Weihnachtsgeld von 95 bis 100 Prozent des Monatseinkommens erhalten demnach unter anderem die Beschäftigten im Bankgewerbe, in der Süßwaren- und Druckindustrie sowie in der westdeutschen Chemieindustrie.
Schlechter schnitten im Vergleich Versicherungsangestellte (80 Prozent), im Westen beschäftigte Arbeiter im Einzelhandel (62,5 Prozent) und in der Metallindustrie (55 Prozent) sowie ostdeutsche Beamte (je nach Vergütungsgruppe 45 bis 67,5 Prozent) ab. Kein Weihnachtsgeld erhalten unter anderem die Beschäftigten im Gebäudereinigerhandwerk und im Bauhauptgewerbe Ost.
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Quelle: dapd
JB schrieb:
am 5. November 2010 um 19:22:13
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Weihnachtsgeld
Ernst, höre auf zu jammern, im Osten darfst du 40 h arbeiten, ohne Zuschläge,dafür zuweilen am Wochenende und
Sonderzahlungen gibt es gar keine.Und 2200Euro das ist hier schon ein sehr guter Brutto Verdienst.
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Petrus schrieb:
am 5. November 2010 um 18:49:28
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@Walter
Das ist gut, hoffentlich haben Sie ein Auto mit Kofferraumgepäckträger. Christkind hat abklappbare Flügel u. mein Stab könnte
dann am G-Träger befestigt werden. Aber wo haben Sie Platz ?? Im Zweitwagen ? Haben Sie ein Abschleppseil ?
Trotzdem, viel Freude an ihren Autos ! Eigene Autos können aber auch lästig werden. Na, ja. Eins nehmen wir auf jeden Fall mit.
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Der Punkt schrieb:
am 5. November 2010 um 18:38:05
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Weihnachtsgeld
Also was hier teilweise für Kommentare drinstehen *tztz* Ich als Zeitarbeiter bekomme 100 Euro brutto
"Weihnachtsgeld"....meine festen Kollegen bekommen 1,90 Monatsgehälter Finanzbeteiligung und Weihnachtsgeld obendrauf.
Schönen Tag noch.
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