02.08.2010, 13:11 Uhr | AFP
Softwarepanne belastet die Finanzämter (Foto: imago)
Hunderttausende Steuerzahler müssen nach Verbandsangaben auf ihre Steuerrückzahlungen warten. Betroffen seien durch einen Software-Fehler hunderttausende Privatanleger, sagte der Sprecher des Deutschen Steuerberaterverbandes der "Financial Times Deutschland" (FTD). Mehrere Landesfinanzministerien bestätigten der Zeitung Schwierigkeiten, sprachen aber von Einzelfällen.
Betroffen sind Steuerzahler, die als Privatanleger seit vergangenem Jahr die Abgeltungssteuer für Zinsen und Aktiengewinne zahlen müssen. Wer über mehrere Depots bei verschiedenen Banken verfügt, kann Verluste bei einer Bank mit den Gewinnen bei einer anderen Bank verrechnen - und erhält dann zu viel gezahlte Steuern vom Staat zurück.
Genau dies ist laut "FTD" durch die Software-Probleme in den Finanzämtern aber derzeit oft nicht möglich, da die Amtscomputer oft nicht fähig seien, die sogenannte Anlage KAP (Einkünfte aus Kapitalvermögen) der Steuererklärung zu bearbeiten. Entsprechend kann die Steuererklärung nicht abschließend bearbeitet und mögliche Steuerrückzahlungen nicht ausgezahlt werden.
Das für die Entwicklung der Software zuständige Finanzministerium von Nordrhein-Westfalen sagte der Zeitung, in vier Wochen könnten "auch die letzten Einzelfälle" berechnet werden. Grund für die Verzögerungen sei, dass die notwendigen fachlichen Vorgaben des Bundesfinanzministeriums erst Ende Dezember 2009 und damit zu spät erstellt worden seien. Das Berliner Ministerium erklärte auf Anfrage der "FTD" hingegen, die Länder hätten schon Mitte des vergangenen Jahres über einen Entwurf verfügt.
Verzögerungen hatte es bereits durch Schwierigkeiten bei den Banken gegeben: Viele große Privatbanken hatten im Frühjahr ebenfalls Computer-Schwierigkeiten gehabt und konnten die für die Steuererklärung notwendigen Bescheinigungen nur sehr spät verschicken. Auch sie hatten zu späte Angaben des Bundesfinanzministeriums bemängelt. Bei den Genossenschaftsbanken und Sparkassen gab es allerdings keine derartigen Verzögerungen.
Quelle: AFP
Tax Max schrieb:
am 30. September 2010 um 16:42:28
(0)
(0)
Zweierlei Maß
Aber wehe, der arme kleine Steuerbürger erlaubt sich mal eine vom Finanzamt gesetzte Frist zu überschreiten. Da hagelt es
Verspätungszuschläge, Säumniszuschläge, Zinsen, Zwangsgelder und und und.....
Es ist immer wieder schön anzusehen, wie hier mit zweierlei Maß gemessen wird......!!!!!
mehr
Kommentar melden
mk schrieb:
am 18. August 2010 um 18:24:59
(0)
(0)
Finanzämter, oh graus
dazu passt vielleicht auch diese aussage einer dame im finanzamt oranienburg, auf die frage anfang august wann ich
denn mit meiner steuererstattung rechnen könne die ich weisunggemäß zum 31.05.2010 für 2010 abgegeben habe. das kann dauern, da von der finanzbehörde die vorschrift erteilt wurde das erst alle online-erklärungen abgearbeitet werden sollen und dann erst die in papierform. na da kann ich ja noch warten
mehr
Kommentar melden
fundador schrieb:
am 8. August 2010 um 10:35:21
(0)
(0)
Steuern
So haben Honecker und Genossen die Leute in der DDR vera......
Heute haben wir merklich eine Genossin als Kanzlerin und das Spiel
geht weiter.
Der Wähler bekommt, was er haben wollte.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Als Dank für Ihre Bestellung gibt’s 10,- € & einen Korb XXL im Wert von 20,- € geschenkt! von imwalking.de
Der Tarif ohne böse Überraschung. Nur 9 Cent je Minute und SMS.
von congstar.de
Perfekt in Qualität und Passform: topaktuelle Damenmode mit Stil für jedes Wetter. von mona.de
Coole Jeans mit perfekter Pass-
form. Für jeden Typ der richtige Schnitt - bis Größe 60. zum Special
Nach Sparvotum noch nicht alle Bedingungen erfüllt. zum Video