21.12.2011, 20:10 Uhr | dpa-AFX, dpa
Der nächste bitte: Nur eine Woche nach der Pleite von Solon muss Solar Millennium Insolvenz beantragen. Das teilte der Solarkraftwerk-Hersteller in Erlangen mit. Solar Millennium hatte in den vergangenen Monaten immer wieder schlechte Nachrichten verkündet, vor allem mit Blick auf Großprojekte in den USA. Auch bei einem Kraftwerk in Spanien gab es Schwierigkeiten mit der Finanzierung, wie das Unternehmen nur wenige Stunden vor dem Antrag auf ein Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Fürth mitteilte.
Solar Millennium begründete den Schritt damit, dass ein wichtiger Vertrag über den Verkauf der US-Projektpipeline nicht abgeschlossen werden konnte. Zwar bestehe weitgehendes Einvernehmen über die Transaktion, auch seien wesentliche Verträge bereits unterzeichnet. Doch seien einzelne Bedingungen für die Wirksamkeit der Absprachen bislang nicht eingetreten. Ebensowenig hätten Höhe und Zeitpunkt der Zahlungsflüsse verbindlich bestätigt werden können.
Hinzu kommt nach Angaben von Solar Millennium, dass auch intensive Verhandlungen mit Investoren über einen Einstieg in das Projekt Ibersol in Spanien nicht zum Erfolg führten. Der Versuch, das Projekt über einen öffentlichen Fonds zu finanzieren, sei gescheitert.
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"Beide Transaktionen hätten über den aktuellen Liquiditätsbedarf hinaus Mittel generiert, die die Basis für eine Weiterentwicklung der Gesellschaft gelegt hätten", teilte Solar Millennium mit.
Der Fonds richtete sich auch gerade an Privatanleger. Was mit den eingeworbenen Geldern passiert, ist noch offen. Sie befänden sich in voller Höhe auf einem Treuhandkonto der Ibersol Fonds GmbH & Co KG. Über die weitere Vorgehensweise werde der Fonds die bisherigen Zeichner informieren.
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Erst am Vortag hatte das krisengeschüttelte Unternehmen angekündigt, dass sich die Verhandlungen über den Verkauf von Projekten in den USA verzögerten. Anders als geplant sei in diesem Jahr nicht mehr mit einem Abschluss zu rechnen.
Auf dem US-Markt lagen einst ganz große Hoffnungen der Erlanger. Doch im August mussten sie bereits einen unerwarteten Technologiewechsel für das Prestigeprojekt in der kalifornischen Wüste ankündigen. Statt mit der selbstentwickelten Parabolrinnentechnik sollte das Sonnenkraftwerk nun in konventioneller Photovoltaiktechnik errichtet werden.
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Im Oktober kündigte das Management dann an, sich komplett aus den USA zurückziehen und die dortigen Projekte an das Unternehmen Solarhybrid aus dem sauerländischen Brilon verkaufen zu wollen.
Das Unternehmen hatte auch wegen des Rechtsstreits mit seinem einstigen Vorstandschef Utz Claassen Schlagzeilen gemacht. Der Manager hatte die Firma nach nur 74 Tagen im Amt mit einem Millionen-Gehalt verlassen.
Quelle: dpa , dpa-AFX , t-online.de
Marc schrieb:
am 22. Dezember 2011 um 19:44:31
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Energie Freund
Im Fernsehen, Internet und den Printmedien gibt es in Deutschland keine Aufklärung über die Kernenergie, sondern nur
Desinformation u. Halbwahrheiten. Es wird nur ständig die Angst geschürt. Schon bei einem vollkommen unbedeutenden Störfall der Kat.0, der nicht mal meldepflichtig ist, wird in Deutschland die Volksverdummungs-Maschinerie hochgefahren.
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Kernbeißer schrieb:
am 22. Dezember 2011 um 12:33:37
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Solar Millenium
Nun gibt es wieder einige Menschen mehr, die ihr Geld im Vertrauen auf die Wahrheitsliebe der ÖKO-Sektierer, versenkt
haben.
Die Hoehen preiseter waren sicher vorgewarnt, der gutgläubige Michel natürlich nicht.
Diese Szene ist viel, viel schmutziger, als ihr beworbenes Sonnenschein- Image!
Ob wohl die Propagandisten von GRÜN, BUND usw. nun auch Buße tun, wie sie das vom Bundespräsidenten tun? Nein, sie werden sich flüchten in Ausreden...
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Energieberater schrieb:
am 22. Dezember 2011 um 10:25:31
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@heinz
woher beziehen Sie "ihre" Informationen, aus der Werbebrochüre der Wärmedämmindustrie ? Anders kann ihre Aussage nicht
bewertet werden. Doch-negativ.
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