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Spanien gewinnt Streit um Millionenschatz

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Spanien gewinnt Streit um Rekordschatz

02.02.2012, 13:46 Uhr | dpa

Tauchroboter von Odyssey Marine Exploration (Quelle: dapd)

Tauchroboter von Odyssey Marine Exploration (Quelle: dapd)

Im Rechtsstreit um den bislang wohl größten Schatz, der je aus einem Schiffswrack geborgen wurde, hat Spanien den Sieg davongetragen: Ein Berufungsgericht in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia entschied nach spanischen Medienberichten, dass mehr als 500.000 Gold- und Silbermünzen, die US-Tiefseeforscher im Atlantik geborgen hatten, an Spanien zurückgegeben werden müssen. Das Unternehmen, das den 17-Tonnen-Goldsegen entdeckte, geht demnach leer aus.

Wertvoller Fund im Atlantik

"Damit wurde anerkannt, dass die Münzen das Eigentum aller Spanier sind", erklärte Vizeregierungschefin Soraya Sáenz de Santamaría. Die US-Spezialfirma Odyssey Marine Exploration mit Sitz in Tampa (Florida) hatte im Mai 2007 den Fund im Atlantik bekanntgegeben, aus dem die Münzen geborgen wurden. Der Wert des Schatzes wurde auf mehr als 350 Millionen Euro geschätzt.

Spanien erhob Anspruch auf den Schatz, weil dieser nach Ansicht von Experten aus der 1804 vor Portugal gesunkenen spanischen Galeone "Nuestra Señora de las Mercedes" stammt. Madrid warf den Amerikanern Plünderung spanischen Kulturbesitzes vor.

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Einspruch vor Oberstem Gerichtshof möglich

Die US-Firma wies die Vorwürfe zurück, weigerte sich aber, Details zu dem Fund preiszugeben. Die Herkunft des Schiffes, dem Odyssey den Namen "Black Swan" - auf Deutsch "Schwarzer Schwan" - gab, könne möglicherweise nie bestimmt werden, meinte Odyssey.

Bereits im September 2011 war das Unternehmen dazu verurteilt worden, den Sensationsfund an Spanien zurückzugeben. Es beantragte daraufhin dem "Spiegel" zufolge, das Verfahren bis zu einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs auszusetzen. Diesen Antrag wurde durch das US-Berufungsrichter gekippt. Nach Angaben der Madrider Online-Zeitung "elpais.com" bleibt dem Unternehmen jetzt nur noch der Einspruch vor dem Obersten Gerichtshof.


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Quelle: dpa

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Kommentare (114)

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Thema: "Spanien gewinnt Streit um Millionenschatz"

Steffel schrieb: am 18. Februar 2012 um 15:52:30
(0) (1) Rückfluss
Ich gebe KIWI soweit Recht, dass das Gold aus den brutalen Raubzügen der Spanier gegen die Indios stammen muss. Aber anstatt es
zu versenken, sollte man es genau dort anlegen, wo es gestohlen wurde. Man sollte die verarmte und Hunger leidende Bevölkerung der Favelas unterstützen und auch in den Schutz des geschundenen Regenwaldes investieren.
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Paule schrieb: am 7. Februar 2012 um 11:28:42
(0) (0) Gold
Ein jeder streitet hier wem das Gold wohl gehöre. Niemandem fällt auf, welche Botschaft eigentlich hinter dem Fund steckt. GOLD HAT
AUCH NACH JAHRHUNDERTEN NOCH EINEN WERT! Wäre ein Schiff mit alten Geldscheinen gefunden worden, hätte es keine müde S.. interessiert. So, und nun zählt mal alle 1 + 1 zusammen. Wie kann man sein Vermögen (sofern vorhanden) durch diese betrügerische Finanzkrise bringen? Richtig! Mit Schiffsaktien ;-))
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KIWI schrieb: am 3. Februar 2012 um 09:39:47
(10) (1) Goldschatz
Dieses Gold wurde doch sowieso von den Spaniern auf brutalste Weise von den Indios gestohlen. Ich glaube nicht, dass die das in
Spanien ausgegraben haben. Es sollte wieder irgendwo im Ozean bei 10 Km Tiefe versenkt werden. Hier zeigt sich der wahre Charakter der " Herrenmenschen". Den nimmersatten Hals mit dem Gold ausgießen.
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