07.06.2010, 09:27 Uhr | dpa-AFX, dpa
Bringt das Sparpaket der Mittelschicht nur Nachteile? (Foto: Archiv)
Die Gewerkschaft Ver.di hat die Bundesregierung davor gewarnt, mit einer Rotstift-Politik die soziale Schieflage in der Bundesrepublik zu verschärfen. "Die Bundesregierung belastet einseitig die Schwachen in der Gesellschaft, statt starke Schultern angemessen zur Finanzierung des Gemeinwesens heranzuziehen", sagte der Ver.di-Chef Frank Bsirske vor Beginn der Schlussberatungen der Kabinetts-Sparklausur in Berlin. "Einschnitte bei den Rentenbeiträgen für Langzeitarbeitslose, Abstriche beim Elterngeld, Kürzungen bei den Fördermitteln für Erwerbslose, Arbeitsplatzabbau im öffentlichen Dienst - gerecht geht anders", sagte er. (Lesen Sie hier, wie sich die Schuldenkrise auf Ihr Geld auswirkt.)
Die bislang bekanntgewordenen Kürzungspläne seien eine Abkehr vom Anspruch des schwarz-gelben Koalitionsvertrages "Wachstum, Bildung, Zusammenhalt". Wer ausgerechnet bei den Schwächsten streiche, gefährde den sozialen Zusammenhalt. Stattdessen sollten große Vermögen und reiche Erben steuerlich stärker herangezogen werden, mahnte Bsirske. (Lesen Sie hier, wie teuer das Leben in Ihrem Bundesland ist.)
Geplant sich nach Informationen der dpa Kürzungen bei Sozialhilfen und in der Familienförderung. Das Elterngeld soll gedeckelt werden. Zu dem Sparkatalog, der an diesem Montag endgültig verabschiedet und danach bekanntgegeben werden soll, gehört auch das Ziel, die Zahl der Beschäftigten in Bundesbehörden und Ministerien bis 2014 um mindestens 10.000 Stellen abzubauen.
Quelle: dpa , dpa-AFX
Rose schrieb:
am 7. Juni 2010 um 17:39:35
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Verdi-die Reichen
Verdi soll die Hälfte seiner Beitragseinnahmen den Hartz V!-Empfängern geben
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Coban schrieb:
am 7. Juni 2010 um 16:59:58
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Gewerkschaften
Das muss gerade die Ver.di behaupten.Was tut die Gewerkschaften in D die Armut zu bekämpfen?Nichts.Was glaubt ihr Leute
wieviel so ein Bsirske,Klemm,Sommer und wieviele von denen noch gibt im Monat verdienen?Nicht unter 10tausend.Wenn sie gegen das Sparpaket sind wieso wird in D nicht Generalgestreikt wie z.b. in Griechenland?Weil die genauso Lobbyisten sind wie die Politiker.Bei der IGM gabs 2010 eine nullrunde nur Einmalzahlung von 320€. 2011, 2,7% mehr Lohn.Bei mir wären das ca.72€ Brutto .
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nurnichtnahles schrieb:
am 7. Juni 2010 um 16:43:37
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Was
ist denn daran sozial ungerecht, wenn man Leistungsverweigerern einseitige Zuwendungen kürzt? Ungerecht ist die weitere Belastung der
Steuerzahler, damit sich die Transferleistungsempfänger weiterhin ein bequemes Leben machen können. Wenn die Gewerkschaften und linken Parteien wirklich ein soziales Gewissen hätten, dann würden sie für die Entlastung der Steuerzahler eintreten und nicht für die Vernichter von Steuermitteln. H4er zu finanzieren ist weder sozial, noch gerecht.
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