14.06.2010, 11:05 Uhr | dpa-AFX
Die Arbeitnehmer in Deutschland befürworten einen Abbau der Staatsverschuldung mehrheitlich auch dann, wenn sie selbst auf staatliche Leistungen verzichten müssten. Laut einer repräsentativen Umfrage der IW Consult im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der WirtschaftsWoche sprechen sich vier Fünftel der Arbeitnehmer dafür aus, dass die Bundesregierung Ausgaben kürzen sollte, um die Staatsschulden abzubauen. Nur zwölf Prozent der Befragten lehnen Einsparungen ab.
Unter den Befürwortern des Sparkurses würden sechs von zehn Arbeitnehmern die Ausgabenkürzungen auch dann unterstützen, wenn sie selbst dadurch auf staatliche Leistungen verzichten müssten. Gut ein Viertel (27 Prozent) ist dazu nicht bereit. "Die Bürger wissen, dass hohe Staatsschulden unweigerlich die Steuer- und Beitragszahler belasten. Gesunde Finanzen geben dem Staat dagegen den nötigen Freiraum zur Entlastung der Erwerbstätigen. Sie sind außerdem der Garant für eine stabile Währung und niedrige Inflation", sagt
INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr.
Die Angst vor Geldentwertung ist unter deutschen Arbeitnehmern weit verbreitet. Demnach hat jeder zweite Arbeitnehmer derzeit Inflationsangst. Etwa jeder zehnte Befragte gibt sogar an, "außerordentlich" Angst vor Inflation zu haben. Demgegenüber haben gut zwei Fünftel der Arbeitnehmer weniger und sieben Prozent gar keine Angst vor Geldentwertung. Noch deutlicher als die aktuelle Inflationsangst zeigt sich die Befürchtung der Arbeitnehmer, dass ihre Ersparnisse in Zukunft weniger Wert sein könnten. Insgesamt sorgen sich knapp zwei Drittel der Arbeitnehmerschaft um eine zukünftige Entwertung ihrer Ersparnisse. Knapp ein Viertel der Arbeitnehmer gibt hingegen an, eher keinen Wertverlust zu befürchten. Im Rahmen des IW-Arbeitnehmervotums wurden 1000 Arbeitnehmer zwischen dem 25. Mai und 1. Juni 2010 online befragt. Die Stichprobe der Arbeitnehmer zwischen 16 und 65 Jahren ist repräsentativ für Deutschland nach Schulbildung, Geschlecht und Altersgruppen geschichtet.
Quelle: dpa-AFX
Sigi schrieb:
am 13. Juni 2010 um 16:06:09
(1)
(0)
Sparen v. Gebeutelte
Ich gehe mit! Es ist an der Zeit sein Recht mit Füssen zu holen.
Warum soll ein Bürger sparen, wenn unsere sog. Elite
durch Zocken den Staat ruiniert. Die Normalbürger haben diese Misere nicht verursacht!
Leider ist der Deutsche sehr träge, feige, lässt sich lange viel gefallen.
Wo Hartz IV aufkam ist meine Familie Montags mit auf die Strasse gegangen und wir waren keine Betroffenen. Aber solche, die ohne Arbeit waren und sonstige Betroffene aus unserem Umfeld, blieben zu Hause. Leider!
mehr
Kommentar melden
Thomas 66 schrieb:
am 13. Juni 2010 um 15:56:28
(0)
(0)
an Gazelle
Warum sollen denn die Deutschen immer auf die Strasse gehen. Es gibt auch eine mehrheitliche Schicht in Deutschland, die ihr
Leben im Griff hat und nicht ständig nach Hilfe schreien muss. Haltet das bitte mal auseinander.
mehr
Kommentar melden
Gazelle schrieb:
am 13. Juni 2010 um 15:51:03
(0)
(0)
@ Gebeutelte
Hallo Gebeutelte, das wird niemals passieren. Die Deutschen gehen noch nicht einmal auf die Straße, wenn sie nichts mehr zu
essen haben. Und, die Politker freuen sich darüber und machen, was sie wollen.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Bildschöne Mai-Schnäppchen: Bücher, Tablet-PC, eBook-Reader und mehr. bei Hugendubel.de