15.01.2012, 11:44 Uhr | AFP, bv
Des einen Freud, des anderen Leid: Während Sparer mit ihrer Geldanlage derzeit kaum den Inflationsausgleich erwirtschaften können, freuen sich Schuldner über die historisch niedrigen Zinsen - so auch der deutsche Staat. Der Bund musste im vergangenen Jahr so wenig Zinsen für seine Staatsschulden bezahlen wie seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr.
"Der Spiegel" berichtete unter Berufung auf den vorläufigen Haushaltsabschluss für 2011, dass der Bund im vergangenen Jahr 32,8 Milliarden Euro Zinsen berappen musste und damit so wenig wie zuletzt 1993. Grund ist demnach der historisch niedrige Zinssatz für deutsche Staatsanleihen.
Bemerkenswert ist die geringe Zinszahlung auch, weil die Verschuldung des Bundes von 500 Milliarden Euro Anfang der 1990er Jahre auf heute 1,3 Billionen Euro gestiegen ist. Weil deutsche Staatsanleihen als besonders sicher gelten, ist die Nachfrage bei Investoren trotz der niedrigen Zinsen groß. Vergangene Woche hatten sich Anleger sogar mit einer negativen Rendite zufrieden gegeben: Sie zahlten eine Prämie dafür, dass sie das Geld beim Bund anlegen können.
Quelle: AFP , t-online.de
Pütz schrieb:
am 15. Januar 2012 um 18:41:11
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Schulden
Lesen !
Bund ist nicht BRD
Schulden der Länder und Gemeinden nicht enthalten !
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Nostras damos schrieb:
am 15. Januar 2012 um 18:26:11
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BRD-Schulden
Schaut Euch über dem Text die Schuldenuhr genau an - sie bestätigt meine Aussage! Wobei diese Zahl immer noch sehr geschönt ist.
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nostra damos schrieb:
am 15. Januar 2012 um 17:31:30
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BRD-Schulden
Was sind das für Kommentare und Lügen? Vor einigen Monaten wurde in den Nachrichten zugegeben, die BRD hat 2,1 Bio €
Schulden und heute sind es nur noch 1,3 Bio. Dabei müssen neue Schulden gemacht werden um die Zinsen für die Altschulden zahlen zu können! Bereits 2005 sagte die Statistik 1,448 Bio € Schulden aus und statt Rückzahlung oder Tilgung gab es jedes Jahr "Neuverschuldung".
Welch wundersame Schuldenverringerung!
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