11.11.2011, 13:26 Uhr | dpa, dapd, dpa-AFX, t-online.de
Die Lage für die Stahlbranche wird zusehends schlechter. Im Oktober sank die Rohstahlproduktion in Deutschland um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 3,7 Millionen Tonnen, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf mitteilte. Auch die Aussichten sind trüb. Der Auftragseingang lag im dritten Quartal zwar noch mit knapp 8,8 Millionen Tonnen auf dem Niveau des Vorjahres, im September gingen aber sechs Prozent weniger Bestellungen ein. Zum vierten Mal nacheinander blieben die Monatsbestellungen unter der Marke von drei Millionen Tonnen.
Diese Entwicklung dürfte sich nach Ansicht des Verbandes bis zum Jahresende fortsetzen, da viele Stahlverarbeiter wegen der unsicheren Wirtschaftsaussichten derzeit ihre Lagerbestände abbauten. Bereits zu Wochenbeginn hatte der Verband seine Jahresprognose in Zweifel gezogen. Die Rohstahlerzeugung dürfte nun etwas unterhalb der Prognose von 45,5 Millionen Tonnen landen.
Entscheidend sei zudem, dass der Auftragseingang äußerst schwach blieb. Dadurch seien die Auftragsbestände zum Ende des dritten Quartals auf 7,8 Millionen Tonnen gesunken, verglichen mit 8,4 Millionen Tonnen im Juni, teilte der Verband mit. Im vierten Quartal erwartet die Branche eine Fortsetzung der verhaltenen Entwicklung.
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Auch der Aufwärtstrend des zweitgrößten deutschen Stahlherstellers Salzgitter hat sich im dritten Quartal etwas abgeschwächt. Angesichts der sich eintrübenden Stahlkonjunktur, des Preisdrucks und der üblichen saisonalen Abschwächung lagen die Ergebnisse wie erwartet unter denen der Vorquartals. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Nettogewinn aber von 7,4 Millionen auf 21 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Umsatz legte um knapp 20 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro zu. Der Vorsteuergewinn wuchs von 10,8 auf 39,1 Millionen Euro.
An seinem Ziel, in diesem Jahr brutto rund 200 Millionen Euro zu verdienen, hielt der Vorstand trotz des sich zunehmend eintrübenden Umfelds für die Stahlbranche fest. Als Folge der Schuldenkrise seien die gesamtwirtschaftlichen Risiken seit Sommer gestiegen. Dennoch herrsche in vielen Produktbereichen eine zwar verhaltene, aber immer noch auskömmliche Nachfrage. Zum kommenden Jahr machte Salzgitter noch keine Angaben.
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Quelle: dpa , dapd , dpa-AFX
Stahlkocher schrieb:
am 11. November 2011 um 14:07:01
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Betrifft Stahlbaron
Ich glaube fast ,das ich beim Stahlbaron arbeite. Ich habe schon seid 2 Jahren keine Lohnerhöhung bekommen. Auch das
Urlaubs und das Weihnachtsgeld wurde mir gestrichen. Dadurch kann ich mir keine Urlaubsreisen mehr leisten. Aber einen Vorteil habe ich doch. Ich habe viele neue Freunde in unserem Unternehmen kennenlernen dürfen. Die Zeitarbeiter.
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Stahlbaron schrieb:
am 11. November 2011 um 13:55:06
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Stahlproduktion
Wenn die Stahlproduktion sinkt, dann hilft nur eins. Man muss die Belegschaft verschlanken,die Lohnkosten senken und das
Weihnachts - und Urlaubsgeld abbauen. Diese Argumente sind nicht von mir sondern von einem meiner Unternehmensberater. Einstellungsstopp habe ich in meinem Unternehmen schon seid 3 Jahren. Wenns garnicht anders geht, greife ich auf Zeitarbeiter zurück.
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