30.08.2010, 13:52 Uhr | dpa, bv
Trotz hoher Energiepreise: die Inflation bleibt niedrig (Foto: Archiv) (Quelle: t-online.de)
Die Verbraucherpreise in Deutschland sind weiterhin größtenteils stabil - obwohl Energie und Nahrungsmittel im August teurer wurden. Die jährliche Inflationsrate schwächte sich sogar wieder leicht auf 1,0 Prozent ab, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Daten bekanntgab. Im Juli hatte die Rate bei 1,2 Prozent gelegen, im Juni bei 0,9 Prozent.
Für Energie und Nahrungsmittel mussten Verbraucher im August tiefer in die Tasche greifen als ein Jahr zuvor. Gestiegen sind nach Angaben der Statistiker vor allem die Preise für Heizöl und Kraftstoffe. Auch Obst und Gemüse seien im Jahresvergleich teurer geworden. Deutliche Preisrückgänge gab es dagegen erneut bei Gas und Fernwärme. Von Juli auf August 2010 blieb der Verbraucherpreisindex unverändert.
Volkswirte halten die Angst vor dem Inflationsgespenst auf längere Sicht für gebannt. Die Commerzbank rechnete vor: Die Kernteuerung ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise lag im Vergleich zum August 2009 nur 0,7 Prozent höher und werde auch in den kommenden Monaten kaum zulegen. "Die Inflation dürfte bis Ende 2011 deutlich unter zwei Prozent bleiben", prognostizieren die Volkswirte.
Zwei Prozent Inflation ist die Warnschwelle der Europäischen Zentralbank (EZB). Bei niedrigeren Werten sprechen die Notenbanker von Preisstabilität, da eine leichte Teuerung als normal und wünschenswert gilt. Einer zunehmenden Inflation kann die Notenbank mit steigenden Zinsen entgegen wirken. Ein sich beschleunigender Preisverfall (Deflation) ließe sich dagegen nicht so leicht beenden, da Zinsen üblicherweise nicht negativ sein können.
Die endgültigen Ergebnisse für August 2010 will das Statistische Bundesamt am 9. September veröffentlichen.
Quelle: dpa , t-online.de
e.m.aue schrieb:
am 16. September 2010 um 19:04:53
(0)
(0)
statistisches bundesamt
traue keiner statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. für die einschätzung des bundesamtes kann man
feststellen , versagt auf der ganzen linie, oder ist dem verein entfallen, dass die industrie und auch der handel ständig an den preisen herummanipuliert. da werden füllmengen reduziert bei gleichzeitiger periserhöhung, mischungen verändert und, und, und. ich denke in DER qualität euerer arbeit seid ihr auch ein einsparungsposten. veräppeln können wir uns auch selbst.
mehr
Kommentar melden
Doc schrieb:
am 28. August 2010 um 14:44:02
(0)
(0)
@Rentner
Das mit der Inflation stimmt schon. Gerade die Lebensmittelpreise sind ja extrem niedrig. Wenn ich jetzt Rentner wäre, was ich
leider nicht bin, dann würde ich den lieben Gott auf Knien danken und meine Klappe halten. Denn so viel wie die heutigen Rentner verbraten können, werden wir nicht kriegen. Dabei haben wir doch viel mehr eingezahlt. So ist das Leben.
mehr
Kommentar melden
Rentner schrieb:
am 28. August 2010 um 13:50:25
(0)
(0)
Preise beim Rentner
So eine Märchen, wie unsere Rente.
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Bildschöne Mai-Schnäppchen: Bücher, Tablet-PC, eBook-Reader und mehr. bei Hugendubel.de
Die 58-jährige Gina Rinehart ist Bergbau-Unternehmerin. zum Video