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Statistisches Bundesamt: Tariflöhne stiegen 2011 im Schnitt um 1,5 Prozent

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Tariflöhne 2011 um 1,5 Prozent gestiegen

27.01.2012, 14:16 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Arbeitnehmer hatten 2011 im Schnitt mehr in der Tasche (Quelle: imago)

Arbeitnehmer hatten 2011 im Schnitt mehr in der Tasche (Quelle: imago)

Die Tariflöhne konnten im letzten Jahr eine Steigerung um durchschnittlich 1,5 Prozent verzeichnen - gerade gegen Jahresende zog die Lohnkurve nach oben. Dennoch sind die Zuwächse eher zu gering - Deutschlands Arbeitnehmer profitieren unterschiedlich vom wirtschaftlichen Aufschwung im zurückliegenden Jahr.

Während die Tarifverdienste in der Privatwirtschaft in Folge des Booms deutlich anstiegen, müssen sich die Beschäftigten in den Bereichen Öffentliche Verwaltung, Erziehung und Unterricht mit geringeren Erhöhungen begnügen, wie aus einem veröffentlichten Bericht des Statistischen Bundesamts hervorgeht.

Unterschiedliche Steigerungen in den Branchen

Danach lagen die tariflichen Entgelte im Oktober 2011 in der Privatwirtschaft um 2,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im öffentlichen Sektor war es nur ein Plus von einem Prozent.

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Im Schnitt betrug der Zuwachs im Oktober 2,1 Prozent, der höchste Wert seit dem Januar 2010. Hier wirken sich langsam die höheren Abschlüsse aus, die im Laufe des Jahres 2011 vereinbart wurden und die Krisentarifverträge aus dem Vorjahr langsam ablösten. Die großen Industriebereiche Metall/Elektro und Chemie folgen in den kommenden Monaten.

Hohe Zuwächse bei den Personalvermittlungen

Die höchsten Zuwächse im Oktobervergleich gab es bei Energiebetrieben und sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen wie zum Beispiel der Personalvermittlung mit jeweils drei Prozent. Am Ende der Skala lag das Gesundheits- und Sozialwesen mit 0,8 Prozent im Plus.


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Quelle: t-online.de , dapd

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Kommentare (17)

zum Forum

Thema: "Statistisches Bundesamt: Tariflöhne stiegen 2011 im Schnitt um 1,5 Prozent "

Hans schrieb: am 27. Januar 2012 um 20:24:26
(61) (2) Lohnerhöhung 1,5% !
Was für ein S p i t z e n e r g e b n i s für alle Arbeitnehmer , wobei der Unternehmer, die Zeitarbeitsfirmen
und Konzerne 30 - 40 % Gewinn machen. Bei 1000,00 € Gehalt = 15,00 € ./. GKV - Pflege - Steuer ... nicht mal 10 ,00 € netto ! Doch die Benzin- (Fahrt zur Arbeit) , Gas- , Oel- und Strompreise steigen und steigen, auch die Miete wird immer teurer ! Die BFA-Rentner haben gerade mal 0,9 % erhalten, doch für die Pleite -Länder ist Geld da. Bei den Deutschen fehlt es !!
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Renate schrieb: am 27. Januar 2012 um 19:04:43
(35) (2) Linke taschen rechte taschen
Die Soziale nebenkosten 5%. Hundt und CDU freuen sich für die dumme GV.

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Beobachter schrieb: am 27. Januar 2012 um 18:28:41
(37) (1) nicht tarifgebunden
Die nicht tarifgebundenen und die vielen die sich nicht am Tarif halten haben wieder Einkommensverluste.

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