03.05.2011, 08:59 Uhr | dpa
Milch wird nach einem Jahr weitgehend stabiler Preise spürbar teurer. Der führende deutsche Discounter Aldi hob am Montag nach Informationen aus Branchenkreisen die Preise für Trinkmilch um 4 Cent je Liter an. Das sind bis zu 8 Prozent mehr. In der jüngsten Verhandlungsrunde zwischen den einzelnen Handelskonzernen und Molkereien über Halbjahresverträge geht Aldi am Kühlregal voran. Auch bei einigen Milchprodukten wie Sahne, Magerquark und Kondensmilch erhöhte Aldi laut Marktbeobachtern Preise. Als Hintergrund wird eine hohe Nachfrage auf dem Weltmarkt gesehen. Aldi Süd äußerte sich zu dem Thema nicht. An den Discountern orientieren sich Supermärkte in der untersten Preislage.
Ebenso wie Aldi hielt sich auch der größte Lebensmittelhändler in Deutschland, Edeka, mit einer Stellungnahme zum Thema Milchpreis zurück. Ebenso der Aldi-Rivale Lidl. Milchprodukte gehören zu den Artikeln, die häufig gekauft werden und damit im Fokus der Verbraucher stehen. Beobachter gehen davon aus, dass auch andere große Lebensmittelhändler in den nächsten Tagen Preisanhebungen vornehmen werden. "Milch ist knapper geworden. Damit steigen die Einkaufspreise", sagte ein Rewe-Sprecher. Konkrete Angaben, ob und wann Preise für Milchprodukte am Regal steigen, machte er nicht.
Ursprünglich waren zumindest einzelne Molkereien nach Information der "Lebensmittel Zeitung" mit der Forderung nach fast 20 Prozent Plus in die Verhandlungen gegangen. So sei bei der Trinkmilch anfangs von bis zu 8 Cent mehr pro Liter die Rede gewesen sein. Bis zur letzten Minute hätten Molkereien und Handel um neue Kontrakte für das Milchbasissortiment gerungen. Bis Mitte vergangenen Woche seien erst wenige Verträge für Lieferungen ab 1. Mai zu neuen Konditionen unter Dach und Fach gewesen. Weil die Konkurrenz Sorge habe, dass Aldi die höheren Einkaufspreise nicht vollständig weitergebe, wollte sie laut Zeitung am liebsten warten, bis der neue Aldi-Preis am Regal steht.
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Die Milcherzeuger hoffen nun auf weiter steigende Auszahlungen für ihre Rohmilch. "Wenn das ein Cent mehr wird, können wir froh sein", sagte Gerd Krewer, Vize-Geschäftsführer der Landesvereinigung Milchwirtschaft NRW. Nur 30 Prozent der Rohmilch werde in Deutschland zu Trinkmilch verarbeitet.
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Quelle: dpa
Uwe schrieb:
am 2. Mai 2011 um 19:11:13
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Milchpreise
Die Pampe von Aldi und Co kaufe ich eh schon seit Jahren nicht mehr.Alles ist nur länger haltbar gemacht.
Ich habe einen
Milchbauern in der Nachbarschaft.Und diese Milch verdient noch ihren Namen.
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Ironman schrieb:
am 2. Mai 2011 um 19:04:34
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teure Milch stehen lassen
Lasst die Milch 4 Wochen im Regal stehen und ihr bekommt sie geschenkt! Milch die nicht verkauft wird ist
Sondermüll und die Entsorgung extrem teuer. Der Verbraucher hat es in der Hand die Preistreiberei zu stoppen.
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Heide schrieb:
am 2. Mai 2011 um 19:01:50
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Preise
Nichts mehr mit Senkungen, wer regelmäßig die gleichen Artikel kauft, hat schon längst gemerkt, dass vieles teurer wurde, nur die
Artikel die jeder braucht, Milch, Mehl, Butter, Zucker sind bei allen gleich u wurden billige gehalten, den Gewinn hat man mit dem drumherum gemacht. Außerdem werden wir sowieso nur noch abgezockt, nur der Lohn steigt zwar faktisch, leider nicht bei meinen AG, kein Spielraum.
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