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Steinbrück sieht Stabilisierung der Weltwirtschaft

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Steinbrück sieht Stabilisierung der Weltwirtschaft

13.06.2009, 10:58 Uhr | oca

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (Quelle: ddp) Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (Quelle: ddp)Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hält eine "gewisse Stabilisierung" der Weltwirtschaft für möglich. Dabei werde in Europa und Deutschland "der Ast, der uns wieder hoch führt, sehr viel flacher sein" als in den USA und den Schwellenländern, erklärte Steinbrück am Rande des Treffens der G8-Finanzminister im süditalienischen Lecce. Er teile die Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF), "wonach der Zeitpunkt und die Geschwindigkeit einer nachhaltigen Erholung aber ungewiss sind", fügte der Minister an. Absehbar sei dabei allerdings, dass es in den USA und in den Schwellenländern etwas schneller gehen werde als in Europa.


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Neue Programme bringen nichts

Steinbrück äußerte sich erneut skeptisch zu weiteren Konjunkturprogrammen. Vorrangig sei die Erholung der Finanzmärkte und damit neues Vertrauen. Ein vom Export abhängiges Land wie Deutschland komme erst dann wieder auf einen grünen Zweig, wenn die Nachfrage nach deutschen Gütern wieder "im schwarzen Bereich" sei. Es sei "weder nötig noch empfehlenswert, (mit Programmen) draufzusatteln".

Vorbereitung auf G8-Gipfel

"Wir müssen uns jetzt Gedanken machen, wie wir vorgehen, wenn wir aus dem Loch wieder herauskommen", schnitt er einen wesentlichen Punkt in der Debatte der Finanzminister an. Das Treffen in Lecce bereitet den G8-Gipfel im Juli in L'Aquila vor, arbeitet aber auch bereits auf das nächste G20-Treffen im September in Pittsburgh hin.


Steinbrück bekennt sich zum europäischen Stabilitätspakt

Deutschland unterstütze es, dass der IWF solche "Exit-Strategien" ausarbeite, sagte Steinbrück. Aus deutscher Sicht sei dabei das klare Bekenntnis zu dem europäischen Stabilitätspakt wichtig. Denn bei den Überlegungen für diese Zukunftsstrategien bestehe die Gefahr einer international belastenden "Überdehnung der Kapitalmärkte". Steinbrück nannte als Beispiel die USA. Da könne es passieren, "dass bisher gut situierte Länder in der internationalen Notenbewertung zurückfallen."

G-8-Minister debattieren über die Krise

Die G8-Minister beschäftigt, wie die führenden Industrienationen und Russland (G8) zu einer Stabilisierung des Finanzmarktes und zur Reform der internationalen Finanzinstitutionen beitragen können.

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Quelle: dpa-AFX , t-online.de

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