20.07.2010, 15:21 Uhr | dpa
Die Raucher in Deutschland geizen bei ihrem Laster und bringen dem Fiskus immer weniger ein. Im zweiten Quartal 2010 ging der Umsatz im Tabakhandel um sechs Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das entspricht etwa einer Viertelmilliarde Euro weniger Steuereinnahmen als im Vorjahreszeitraum. Dennoch blieben dem Fiskus etwa 3,4 (Vorjahresquartal: 3,7) Milliarden Euro.
Für das Minus sorgte vor allem der Rückgang bei Zigaretten, die den mit Abstand größten Anteil der Tabakwaren ausmachen: Ihr Umsatz brach im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9,5 Prozent ein. Bei Zigarren und Zigarillos betrug das Minus 6,9 Prozent, und auch der Erlös beim Pfeifentabak war mit minus 2,4 Prozent rückläufig.
Ob nun tatsächlich weniger geraucht wird, können die Statistiker aber nicht sagen. Eine Tendenz sei jedoch erkennbar: Mehr Raucher steigen auf losen Tabak zum Selbstdrehen um. Beim sogenannten Feinschnitt stieg der Verkauf um 5,3 Prozent. "Es ist schwer zu sagen, ob wirklich weniger geraucht wird", sagt Franz Peter Marx vom Verband deutscher Rauchtabakindustrie aus Bonn. "Ich gehe davon aus, dass wir über die Quartale einen stabilen Umsatz in 2010 haben werden", sagte er. Die Tendenz, dass Selbstdrehen beliebter wird, werde aber auch in der Fachwelt registriert.
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Eine Entwicklung ist hingegen völlig eindeutig: Zigaretten aus der Schachtel werden immer teurer: Vor zehn Jahren kostete ein Glimmstängel 14 Cent, heute sind es 23 Cent. Die 14 Cent Gesamtpreis von damals entfallen heute auf den Steueranteil, der vor zehn Jahren noch bei 8 Cent gelegen hatte. Dabei ist zu beobachten, dass der Steueranteil für Zigaretten über die Jahre recht konstant blieb: Der Wert schwankt um die 60 Prozent-Marke. Im Jahr 1991 lag er bei 60,6 Prozent, 2000 bei 56,5 Prozent und 2009 bei 61,9 Prozent. (Lesen Sie hier mehr zum Thema Rauchen.)
Quelle: dpa
akkufix schrieb:
am 21. Juli 2010 um 13:48:51
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Der Staat
möchte auf der einen Seite, dass wir alle aufhören zu rauchen und dann wiederum wird gejammert, dass die Steuereinnahmen zurück
gehen. Bei den Preisen ist das ja auch kein Wunder. Wer kann, sollte sich seinen Tabak am Besten selbst anbauen. Ist kein Hexenwerk und man weiß auch, was man raucht. Bis zu 100 Pflanzen sind Eigenbedarf und vor allem Steuerfrei!
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Peter § schrieb:
am 21. Juli 2010 um 12:30:40
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5 Euro für 20 Marlboro
Hier auf den Kanaren raucht man Marlboro 20 Stück für 2,10 € (Stangenpreis). Wenn Deutschland "Hirn" hätte
würde man bei einem Verkaufspreis von 3 Euro mehr Steuern einnehmen, die Menge macht`s. Die Schmuggelei würde locker um 50% zurückgehen. Ich rauche auf den Kanaren übrigens Pall Mall (New Orleans) 20 Stück für 95 Cent und das in 95% aller Gaststätten, wenn es einem Nichtraucher nicht passt braucht er nicht ins Lokal zu kommen. So ihr Alternativen Körnerpicker, fangt an mich zu zerhacken.
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AuchRaucher schrieb:
am 21. Juli 2010 um 12:08:24
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An alle Nichtraucher
Ich bin Raucher und liest mal eure Artikel - ihr diskriminiert uns Raucher! Ihr Verallgemeinert, wenn ihr sagt Raucher
würden keine Rücksicht nehmen.
Meine Oma und mein Mutter hatten Krebs und beide hatten nieeeee in ihrem Leben auch nur eine Zigarette geraucht. Also haltet doch euren ach so schlauen Rand und kümmert euch um euch selbt.
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