06.08.2010, 09:32 Uhr | AFP
Nach dem Erfolg der Steuer-CDs hat die Deutsche Steuergewerkschaft ein Gesetz für den Ankauf solcher Daten gefordert. "Der Gesetzgeber muss ein Signal setzen und klarstellen, dass für die Datensätze bezahlt werden kann", sagte Steuergewerkschafts-Chef Dieter Ondracek der "Braunschweiger Zeitung". Die grundsätzliche Debatte werde dann einmal im Bundestag geführt, aber nicht jedes Mal neu begonnen. Gleichzeitig forderte er erneut die Aufstockung der Zahl der Steuerfahnder um mindestens 1000 Ermittler.
"Bisher beteuern alle Politiker, sie verurteilten Steuerhinterziehung und täten alles zur Aufklärung - ihnen fehlt aber der Mut, konsequent zu handeln", sagte Ondracek der Zeitung. Er wandte sich gegen rechtliche Bedenken gegen den Ankauf solcher Datensätze über Steuerflüchtlinge, die Geld im Ausland versteckt haben. "Es ist die Pflicht des Staates, jedem Hinweis auf Steuerhinterziehung nachzugehen."
Ondracek äußerte sich jedoch besorgt darüber, dass die Bearbeitung der bisher angekauften Steuer-Datensätze inzwischen zu einem neuen Personal-Engpass in den Finanzbehörden führe: "Weil die CDs zeitnah und vorrangig abgearbeitet werden müssen, um Verjährung zu vermeiden, ist das übrige Geschäft der Steuerfahndung weitgehend blockiert", sagte Ondracek. "Man kann vielen Spuren im Moment nicht nachgehen, weil das Personal nicht vorhanden ist." Notwendig seien daher bundesweit tausend zusätzliche Ermittler für die Steuerfahndung.
Die Debatte um den Ankauf der Steuer-CD und die zahlreichen Ermittlungsverfahren haben nach Ondraceks Einschätzung bereits Auswirkungen auf die Steuermoral. "Aufgrund der öffentlichen Debatte hat mindestens die Hälfte derer, die Steuerhinterziehung im Kopf hatten, davon Abstand genommen." Die Menschen fürchteten nun das Risiko. "Wer früher sagte: Die anderen machen es auch, ich probiere es auch einmal - der ist durch die öffentliche Debatte unsicher geworden, ob sich das lohnt."
Nach Schätzungen der Steuergewerkschaft, der Arbeitnehmer-Vertretung der Beschäftigten in den Finanzämtern und der gesamten deutschen Steuerverwaltung, bringen die derzeit bearbeiteten CDs dem Fiskus direkt und indirekt Mehreinnahmen von rund zwei Milliarden Euro. Rund eine halbe Milliarde Euro würden die Ermittlungen in etwa 3000 Fällen einbringen - 1,5 Milliarden Euro kämen durch Nachzahlungen aus 25.000 Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern zusammen.
Quelle: t-online.de , AFP
Opelpower schrieb:
am 30. November 2010 um 10:22:18
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Steuern
Ich finde es richtig wir kleinen zahlen braf unsere steuern und die Fetten Bonzen bescheißen und schaffen die kohle ins ausland das
kans nicht sein darum bin ich daführ das solche Daten gekauft werden auf das es jede woche solche CDs zu kaufen gibt so werden nach und nach alle schwartzkonnten ausgemärtzt von den ausbeutern der geselschaft.das was die ins ausland schaffen müssen die kleinen mittragen wens in Deutschland eng wird mit den Kohle.
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Gutmensch schrieb:
am 27. Oktober 2010 um 11:31:54
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Sozialsystem
jeder Euro der so reinkommt, wir von den Schmarotzern im Sozialsytem verfressen
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Wolf45 schrieb:
am 12. August 2010 um 16:36:43
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Datenkauf
Die das fordern haben sie nicht mehr alle. Vielleicht sollte der Staat dafür sorgen, daß niemand sich mehr um sein Geld sorgen
machen muß. Was wird gemacht? Das Gegenteil!! Also wird es die Löcher immer geben. Wo fängt das ganze an und wo hört es auf? Erst Steuerdaten und dann.....persönliche Daten. Der Staat bewegt sich in eine Richtung..... da waren wir schon mal....
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