16.01.2011, 14:56 Uhr | dpa
Gegen den Pharmakonzern Pfizer wird nach einem Bericht des "Spiegels" in Deutschland wegen Steuerhinterziehung in dreistelliger Millionenhöhe ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Mannheim, die dem Magazin die Ermittlungen bestätigt hat, beschäftigt sich mit dem Fall seit 2006 (Az.: 603 Js 20552/06). Bis 2008 hatte der Produzent des Potenzmittels Viagra seinen deutschen Sitz in Karlsruhe und verlagerte ihn dann nach Berlin.
In einem Vermerk schreiben die Steuerfahnder laut "Spiegel", Pfizer habe die zwingend notwendige umsatzsteuerliche Erfassung verschiedener Pfizer-Firmen in Deutschland von 2001 an verhindert, um so Steuern zu hinterziehen. Konkret geht es um Lieferungen und Geschäfte verschiedener Pfizer-Firmen in Belgien, Irland und Deutschland.
Die Pfizer Deutschland GmbH in Berlin bestritt gegenüber dem "Spiegel" die Vorwürfe. Alle Lieferungen des Unternehmens seien auf der Grundlage geltender umsatzsteuerrechtlicher Vorgaben erfolgt. Dies beinhalte auch alle entsprechenden Umsatzsteuer-Zahlungen.
Für Unternehmen ist die Umsatzsteuer ein durchlaufender Posten. In der Regel können sie sich den Betrag vom Finanzamt zu großen Teilen erstatten lassen. Als möglicher Schaden wäre somit auch nicht die gesamte Summe relevant, sondern höchstens die dem Staat entgangenen Zinsen.
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Quelle: dpa
Udo schrieb:
am 15. Januar 2011 um 19:32:59
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Steuerschulden in Millionen ?
Tausende noch nicht bearbeitete Steuersünder werden noch ihre Überraschung erleben u. das weltweit. Manche
verstecken sich in Parteien u. sonstwo. Kann nur hoffen, das diese Leute recht bald zur Kasse gebeten werden weltweit und das hinterzogene Geld vernünftigen Zwecken zur Verfügung gestellt wird. Tunesien wäre ein schlechtes Beispiel-die Folge Krawalle die sich auch auf andere Länder bei ähnlichen Vorkommnissen ausweiten können. Gier zahlt sich nicht aus.
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Pfeizer schrieb:
am 15. Januar 2011 um 18:54:55
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So so!
@Ute Höre ich da die Pressesprecherin des Pharmagiganten Pfizer? Milliarden wegen Qualität verdient? Milliarden verdient, weil das
lobbyistenverseuchte Krankheitsministerium zulässt, dass sich die Pharmafirmen an den deutschen Schlafschafen dumm und duselig verdienen. Selbst wenn es die blauen Pillen nur selten auf Rezept gibt, für das fragwürdige Vergnügen mit Nebenwirkungen zahlt der Deutsche am meisten in Europa, überall sind Medikamente billiger als hier!
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fundador schrieb:
am 15. Januar 2011 um 18:47:02
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Ermittlung gegen Pfizer ???
Glaubt doch kein Mensch.
Wehe dem Ermittler, der mit einem konkreten Ergebnis aufwartet. Sofort ab in die Klinik
und Urlaub und Versetzung und und und.....
Wieder mal ein Merkel-Schauspiel mit den Lobbyisten. Erst Säbelgerassel für das Volk,anschließend Party im Kanzleramt.
Viagra für alle.
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