05.04.2011, 13:48 Uhr | dpa-AFX
Greift der Staat zukünftig noch tiefer in die Brieftasche der Bürger (Foto: imago) (Quelle: imago)
Schuldenkrise und Euroschock kommen den Staat teuer zu stehen. Nun droht den Steuerzahlern in Deutschland deshalb offenbar eine Steuererhöhung. Das erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Denn wenn die Bundesregierung die Haushaltskonsolidierung ernst nehme, käme sie nicht um Steuererhöhungen herum, schreiben der DIW-Chef Gert G. Wagner und sein Kollege Stefan Bach in einem Gastkommentar für das "Handelsblatt". Die Einhaltung der Schuldenbremse sei allein mit Ausgabenkürzungen nicht möglich. Sie wollen nun vor allem Reiche zur Kasse bitten.
"Angesichts der teilweise maroden Infrastruktur, steigender Kosten für die Pflege und die medizinische Versorgung und der unterausgestatteten Schulen und Hochschulen kann man sich größere staatliche Ausgabenkürzungen in den nächsten Jahren nur schwer vorstellen", schreiben die beiden Forscher.
Außerdem fordern sie mehr Ehrlichkeit statt der immer wiederkehrenden Versprechen von Steuersenkungen: "Eine Anhebung der Einkommensteuer im gehobenen und insbesondere im oberen Einkommensbereich kann nicht länger tabu sein. Und eine höhere Vermögensbesteuerung auch nicht, zumal Deutschland hier ein ausgesprochenes Niedrigsteuerland ist." Deutschland habe im internationalen Vergleich eine niedrige Steuerquote, auch die gesamte Abgabenquote sei gemäßigt.
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Die Behauptung in Anlehnung an die berühmte "Laffer-Kurve", dass hohe Steuern die Leistungsbereitschaft spürbar minderten, habe sich zumindest für die Wohlhabenden empirisch bislang nicht bestätigt. Für eine Erhöhung der Vermögensabgaben bietet sich nach Ansicht der DIW-Forscher "vor allem die Grundsteuer an. Die Gemeinden könnten sie als verlässliche und bürgernahe Steuerquelle ausbauen, um die Abhängigkeit von der Gewerbesteuer zu vermindern. Zum anderen kann man mit der Erbschaftsteuer oder Vermögensabgaben die sehr wohlhabenden Teile der Bevölkerung wieder stärker belasten."
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Quelle: dpa-AFX
Deutscher schrieb:
am 5. April 2011 um 19:36:07
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die Manager haben mein Mitgefühl..
..mehr Kommentar braucht es nicht.
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Nachdenker schrieb:
am 5. April 2011 um 18:02:27
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Thema: "Steuern: DIW erwartet Steuererhöhungen in Deutschland"
Wozu steuererhöhungen? Schafft Arbeitsplätze, dann gibts Einkommenssteuer,
Mehrwertsteuer vom Investitionsrückstau der Arbeitslosen. Das Geld liefern die überbezahlten Manager, Politiker und der Monstergeldverschwender Fußball. Für das Geld, was dort im Sponsoring versickert könnten alleine 1000sende Arbeitsplätze geschaffen werden. Nehmt die Gehälter der 1. Liga und zählt zusammen. Ihr werdet euch wundern. Statt Steuererhöhungen bessere Geldverteilung! Einsparungen wie von anderen beschrieben.
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Beamten Toni schrieb:
am 5. April 2011 um 16:16:13
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Steuererhöhungen
Ich bin froh,das ich mit 55 Jahren in Frühpension gehen durfte. Sollen die doch erhöhen was die wollen. Denn eines ist sicher MEINE PENSION
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