07.06.2011, 14:45 Uhr | AFP
Immobilieneigentümer können ab dem kommenden Jahr Arbeiten zur energetischen Sanierung steuerlich geltend machen. Die schwarz-gelbe Regierungskoalition beschloss am Montag, dass Haus- und Wohnungsbesitzer solch eine Sanierung ab 2012 mit zehn Prozent von der Steuer absetzen können, wie Bundesbauminister Peter Raumsauer (CSU) in Berlin sagte.
Dem Staat entgingen damit Einnahmen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro jährlich. Ebenso viel wolle die Bundesregierung ab 2012 in ihr Gebäudesanierungsprogramm stecken. In diesem Jahr stehen hierfür noch 936 Millionen Euro zur Verfügung.
Die Immobilienwirtschaft begrüßte die Pläne der Bundesregierung. Das Vorhaben, die energetische Sanierung besser von der Steuer absetzen zu können, bedeute "ein wichtiges Signal für Investoren" und eine "Stärkung der Binnenkonjunktur", erklärte der Präsident des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BfW), Walter Rasch. Damit schaffe die Bundesregierung "endlich die angekündigten Investitionsanreize".
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Die Änderungen bei der Gebäudesanierung sind Teil des Beschlusspakets zur energiepolitischen Wende, das die Bundesregierung am Montag verabschiedet hatte. Es sieht unter anderem auch gesetzliche Regelungen zum Ausstieg aus der Atomkraft und zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland vor.
Quelle: AFP
realo schrieb:
am 23. September 2011 um 06:56:53
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steuervorteile
Typisch CDU: Die Reichen profitieren mal wieder, denn wer wenig Steuern zahlt kann auch wenig zurückbekommen.
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Gerd-Show schrieb:
am 20. September 2011 um 16:20:03
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Gebäudesanierung
Hier sind ja wohl wieder die Experten unter sich. Wenn Einkünfte aus Vermietung, dann werden die Reparaturaufwendungen
voll im Jahr der Entstehung als Werbungskosten abgezogen, bei größeren Aufwendungen können sie auf mehrer Jahre verteilt werden. Bei den Aufwendungen für die Energieeinsparung wäre dann nur entweder Sonderförderung oder Reparaturabzug und nicht beides nebeneinander.
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Sanierer schrieb:
am 23. Juni 2011 um 13:48:10
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Altbestände fallen wieder unten durch
Ein Großteil der in Deutschland bestehenden Gebäude ist so alt, daß eine umfangreiche Sanierung
zwar eine enrome CO2-Reduzierung bringen könnte, allerdings ist es meist nicht möglich, den Effizienzstandart 85 zu erreichen. Genau diese Immobielienbesitzer fallen nun bei dieser Gesetzesvorlage wieder unten durch (gneau wie bei der KFW).
Das Gesetz geht leider wieder einmal an der Praxis vorbei.
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