01.11.2011, 15:00 Uhr | AFP
Der Präsident vom Bund der Steuerzahler, Karl Heinz Däke, hat sich gegen eine Senkung des Solidaritätszuschlags zur Entlastung der Steuerzahler ausgesprochen. Die Regierungskoalition solle vielmehr an den ursprünglichen Pläne von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zu einer Senkung des Einkommensteuertarifs festhalten, sagte Däke dem "Hamburger Abendblatt".
Als Erstes müsse die sogenannte kalte Progression abgebaut werden, sagte Däke. Die kalte Progression kann bewirken, dass Beschäftigte bei Lohnerhöhungen in eine höhere Steuerstufe rutschen und dann prozentual stärker besteuert werden. Von der Gehaltserhöhung bleibt so nicht viel übrig. Unter Einbeziehung der Inflation kann das sogar zu einem Minus im Portemonnaie führen.
Die Spitzen der schwarz-gelben Koalition erwägen derzeit, die Bürger auf dem Weg über eine Absenkung des Solidaritätszuschlags steuerlich zu entlasten. Das hätte den Vorteil, dass der Bundesrat, in dem die Koalition keine Mehrheit hat, in diesem Fall nicht zustimmen müsste.
Aktuelle Stellenangebote in der Buchhaltung oder im Steuerwesen finden.
Jobsuche starten
Däke sagte hingegen, die Koalition solle an den geplanten Entlastungen festhalten. Im Bundesrat müssten dann auch die SPD-geführten Länder Farbe bekennen, ob sie für oder gegen eine Entlastung für untere und mittlere Einkommen seien. "Erst wenn die Bundesregierung damit nicht durchkommt, sollte sie auf eine Senkung des Solidaritätszuschlags ausweichen", sagte Däke.
Jetzt mit dem Verivox-Stromrechner Anbieter vergleichen, wechseln und Geld sparen!
Strompreisvergleich
Quelle: AFP , t-online.de
Eddy schrieb:
am 1. November 2011 um 16:03:59
(6)
(0)
Steuersenkung
Die Kürzung des Soli ist eine Lachnummer ,das Volk soll wieder verarscht werden. Anstatt den Geringverdienern die
Steuerfreigrenzen zu erhöhen, wird mit der Ausrede vom Bundesrat auf Pfennigbeträge - die keinem etwas nützen großzügig verzichtet. Für wie dumm halten die eigentlich das Volk ???
mehr
Kommentar melden
Beobachter schrieb:
am 1. November 2011 um 11:56:53
(7)
(2)
Entlastung für Geringverdiener
Wenn Geringverdiener entlastet werden sollen, dann dürfen keine Steuern gesenkt werden (das entlastet
übrigens alle, auch wenn behauptet wird das entlastet Geringverdiener) sondern es müssen die SzVers-Beiträge gesenkt werden. Warum denkt keiner an eine Finanzierung der SzVers über Steuern statt über Beiträge. Dann wäre auch die Übervorteilung von Beamten vom Tisch.
mehr
Kommentar melden
David Danone schrieb:
am 1. November 2011 um 11:50:46
(11)
(8)
Steuersenkung
Ich halte von einer Steuersenkung gar nichts. Schliesslich muss das Geld für Griechenland wieder reinkommen. Da müssen wir
Arbeiter alle an einem Strang ziehen und unserem Land helfen. Bei den Arbeitslosen könnte man auch eine Senkung des Hartz4-Regelsatzes zu Gunsten der Griechen durchaus verantworten.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Bildschöne Mai-Schnäppchen: Bücher, Tablet-PC, eBook-Reader und mehr. bei Hugendubel.de