08.10.2011, 09:14 Uhr | dpa, AFP
Der legendäre Apple-Gründer Steve Jobs starb als reicher Mann. Er hinterlässt der Welt nicht nur Meilensteine der Elektronikindustrie, sondern seinen Angehörigen auch ein Milliardenvermögen. Jetzt nährt der Google-Verwaltungsratschef Gerüchte, dass Jobs mit seinem Vermächtnis womöglich einen ganz besonderen Plan verfolgt.
Beim Apple-Gründer sammelte sich ein Vermögen von mehr als sieben Milliarden Dollar an, vor allem aus dem Verkauf des erfolgreichen Animationsstudios Pixar an Disney. Ein Testament ist noch nicht bekannt, doch Weggefährten gehen laut US-Medien davon aus, dass Jobs' Ehefrau Laurene die Verantwortung für das Vermögen übernehmen wird.
Jobs, bekannt für seinen schlichten Kleiderstil mit schwarzem Rollkragenpulli und Jeans, hatte sich nie viel aus Geld gemacht. Sein Haus war groß, aber nicht protzig, der einzige bekannte Luxus war ein von AMG hochgetuntes Mercedes-Benz-Coupé. Blogger John Gruber erinnerte sich, wie er nach dem letzten öffentlichen Auftritt von Jobs im Juni von Tage alten Grasspuren auf dessen Schuhsohlen schockiert war. "Er hatte bestimmt mehr als ein Paar. Er hätte die ganze Fabrik kaufen können." Aber das Äußere habe keine Rolle gespielt.
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Zugleich wurde immer wieder bemängelt, dass der Apple-Chef im Gegensatz zu anderen aus dem Club der Reichen wie zum Beispiel Microsoft-Gründer Bill Gates nicht als großzügiger Spender in Erscheinung getreten sei. Auch Investmentlegende Warren Buffett habe Jobs nicht für seine Milliardärs-Spendeninitiative gewinnen können.
Doch nun schürt Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt die Erwartung, dass von Jobs' Milliarden noch Großes zu erwarten sein könnte. Er könne zwar nicht darüber reden, was mit dem Vermögen des am Mittwoch gestorbenen Apple-Gründers passiert, sagte der langjährige Freund und Rivale der "New York Times". Aber: "Das alles wird sich entfalten. Ich sage nur, dass er ein sehr nachdenklicher Mensch war und sich sehr um die Welt sorgte." Auf jeden Fall habe Jobs weiterleben und noch einen "dritten Akt" nach der Gründung und Rettung von Apple schaffen wollen.
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Jobs hatte viel Zeit, sich auf seinen Tod vorzubereiten. Er habe schon seit Februar gewusst, dass das Ende näher rücke, berichtete die "New York Times". In den Monaten darauf habe er zwar laut Vertrauten weiter um sein Leben gekämpft, unter anderem mit neuen Medikamenten, aber auch Abschied von Freunden genommen und besonders viel Zeit mit Frau und Kindern verbracht. Jobs hatte einen Sohn und zwei Töchter aus der Ehe mit Laurene sowie eine Tochter aus einer früheren Beziehung. "Er fühlte sich schrecklich, weil er uns verlassen musste", sagte seine Halbschwester Mona Simpson der Zeitung.
Noch ganz am Schluss habe er aber auch seinen Apple-Kollegen Ratschläge zur Präsentation des neuen iPhone 4S gemacht, hieß es. Das Smartphone wurde am Vorabend von Jobs' Tod vorgestellt. Viele Fans waren enttäuscht, dass es nur die Weiterentwicklung des aktuellen Modells ist, viele hofften vergeblich, dass der charismatische Visionär wenigstens kurz auf der Bühne auftauchen würde.
Doch Jobs war in den letzten Tagen nicht mehr in der Lage dazu. Sein Biograph Walter Issacson, der Jobs wenige Wochen vor dessen Tod besuchte, berichtet, der 56-Jährige sei so schwach gewesen, dass er ein Schlafzimmer im Erdgeschoss seines Hauses bezog, weil er nicht mehr die Treppe nach oben erklimmen konnte. "Er hatte Schmerzen, aber sein Verstand war immer noch scharf und sein Humor lebendig", schrieb Issacson in einem Artikel im Magazin "Time". Der Erscheinungstermin der von Issacson geschriebenen autorisierten Biografie wurde nach Jobs' Tod um einen Monat auf den 24. Oktober vorgezogen.
Er habe Jobs bei der letzten Begegnung gefragt, warum jemand, der immer sein Privatleben abschottete, sich schließlich zu der offenherzigen Biografie mit vielen stundenlangen Interview entschlossen habe, schrieb Issacson. "Ich wollte, dass meine Kinder mich kennen", habe Jobs geantwortet. "Ich war nicht immer da für sie und ich wollte, dass sie wissen, warum - und verstehen, was ich gemacht habe."
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Zwei Tage nach seinem Tod ist Steve Jobs einem Medienbericht zufolge beigesetzt worden. Die Trauerfeier habe am Freitag im Familienkreis stattgefunden, berichtete das "Wall Street Journal" auf seiner Internetseite unter Berufung auf einen Informanten. Aus Rücksicht auf Jobs' Angehörige wurden weder der Ort noch der Zeitpunkt des Begräbnisses öffentlich bekannt gegeben.
Jobs war am Mittwoch im Alter von 56 Jahren an Krebs gestorben. Apple kündigte eine Trauerfeier für die Mitarbeiter des Unternehmens zu einem späteren Zeitpunkt an. Über eine öffentliche Zeremonie wurde nichts bekannt.
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Quelle: dpa , AFP , t-online.de
skeptiker schrieb:
am 9. Oktober 2011 um 16:20:36
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Jobs
Ich denke ,angesichts der Tatsachen,welche neulich in Frontall zu sehen waren,betrachte ich das Vermögen nicht als ehrlich verdient.Er
nahm in Kauf,das bei der Prod.von seinen Produkten Menschen Starben oder mit schwersten gesunheitl.Beeinträcht.leben müssen.Selbst für chin.Verhältnisse
werden Apple-Produkte u.Menschenverachtenden u.übelsten Bedingungen produziert.Übrigens eure geheil.Aps u.I-Phones sind zum Teil mit sogennaten Spion-Chips ausgestattet,las heute einen entspr.Warnartikel.
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Gonzo schrieb:
am 8. Oktober 2011 um 17:14:04
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Milliarden ...
In Afrike verhungern täglich etwa tausend Menschen und hier werden Milliarden auf wenige Köpfe verteilt. Das ist wie Spiel
ohne Spass. Der Mensch ist und bleibt eben nur ein lernfähiger Versager.
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Sven schrieb:
am 8. Oktober 2011 um 14:17:48
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Steve Jobs
Mir beweist es nur, dass das letzte Hemd keine Taschen hat, man nichts mitnehmen kann und sich vor allem auch mit noch so vielen
Milliarden keine Gesundheit kaufen kann. Insofern war er sogar ein "armer Mensch". Da er aber wohl eher bescheiden lebt, denke ich, er wird über sein Geld beizeiten entschieden haben. Aber im Prinzip geht es NIEMANDEN was an, selbst wenn seine Familie die Milliarden einfach so raushauen würde.
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