01.11.2010, 14:50 Uhr | oca, dpa
Das Mittelstandsbarometer steigt im Oktober (Foto: ddp) (Quelle: ddp)
Das deutsche Mittelstandsbarometer ist auf den höchsten Stand seit Anfang 2007 gestiegen. Der Index kletterte um 4,0 Zähler auf 23,2 Punkte. Nach einem Zwischentief im Vormonat habe das Geschäftsklima im Oktober stark angezogen. Das errechnete die KfW-Bankengruppe gemeinsam mit dem Münchner Ifo-Institut.
"Das anhaltend sehr gute Geschäftsklima ist ein starkes Signal, dass Deutschland im kommenden Jahr auch dank einer lebhafteren Binnennachfrage erneut eine Topposition im Wachstumsranking der Eurozone erreichen kann", sagte KfW-Chefvolkswirt Norbert Irsch. Beim Realwachstum sei eine zwei vor dem Komma aus heutiger Sicht realistisch.
Der abermalige Anstieg bei der Bewertung der Geschäftslage sei im Oktober erwartet worden. Hingegen sei die Entwicklung der Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate eine "faustdicke positive Überraschung", erklärte die KfW: "Dass sich der deutsche Mittelstand auch von den drohenden globalen Belastungen aus der schwachen US-Konjunktur, der leichten Abkühlung in Asien, den ungelösten Strukturproblemen in der Europeripherie sowie der absehbar restriktiven Fiskalpolitik nicht beeindrucken lässt, spricht für sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein."
Irsch betonte jedoch, dass die Luft mit jedem Schritt nach oben immer dünner werde: "Globale Konjunkturrisiken sind durchaus vorhanden, denen sich das exportorientierte Deutschland wohl kaum vollständig entziehen kann." Nach der Umfrage dürften die Betriebe aber weiterhin Stellen schaffen: "Der Abbau der Arbeitslosigkeit dürfte sich angesichts dieser Zahlen auch in den kommenden Monaten fortsetzen."
Quelle: dpa
Dieter schrieb:
am 4. November 2010 um 07:44:11
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Mittelstand
Zuerst über Facharbeitermangel beklagen und dann neue Mitarbeiter
nur noch über Zeitarbeit mit Niedriglohn einstellen.Das ist
der Mittelstand!!
Pfui Teufel !!
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Adelheit schrieb:
am 3. November 2010 um 17:32:31
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Stimmung
Natürlich frteuen sich alle wegen der Rettung des Arbeitsmarktes und der Wirtschaft durch Schwarzgelb. Wie ich auch.
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Selbstdenken schrieb:
am 3. November 2010 um 16:53:01
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Mit Stimmung laufen wohl nur die Kreditgeschäfte
Wer nichts oder zu wenig hat kann nichts zusätzliches kaufen.
Wer wenig hat der geht wohl
vorsichtig mit dem geld um.
Der viel hat - braucht nichts mehr zu kaufen weil der sowieso schon hat.
Wer soll dann kaufen?
Wohl der der friche Arbeit hat und nach Jahren der Arbeitslosigkeit nun glaubt er ist reich ...
Und die Städte nehmen Kredit auf Prognosen auf die über die Gewerbesteuet gedekt sein sollen.
Geht es schief zeigt jeder auf den Andere und gemeinsam dann alle nach Berlin. Wen juckt es?
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