16.04.2010, 13:25 Uhr | dpa
Streit zwischen Verdi und Lidl endet im Vergleich (Foto: ddp) (Quelle: dpa)
Der Streit zwischen der Gewerkschaft Ver.di und dem Discounter Lidl über Gewerkschaftsarbeit in Filialen des Lebensmittelhändlers ist mit einem Vergleich beendet worden. Vor dem Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg in Stuttgart einigten sich beide Seiten nach Auskunft von Ver.di auf Zutrittsbedingungen für Gewerkschaftsvertreter.
Nach dem von beiden Seiten angenommenen Vorschlag des Gerichts dürfen zwei Ver.di-Vertreter zweimal im Monat die Lidl-Läden besuchen, um Mitglieder zu werben. Sie dürfen sich nach Angaben der Gewerkschaft mit den Mitarbeitern in den Verkaufsräumen maximal 30 Minuten unterhalten, zu Pausenräumen haben sie keinen Zutritt. Der Besuch muss dem Geschäftsführer der jeweiligen Firmenuntergliederung drei Werktage zuvor per Fax gemeldet werden. Führungskräfte dürfen während der Gespräche nicht anwesend sei.
Der Discounter betonte in einer Mitteilung, er habe niemals eine Aufsicht über die Treffen durch Vorgesetzte durchsetzen wollen. Lidl rechtfertigte auch seine Position, die Treffen nur im Verkaufsraum zuzulassen. In den Filialen gebe es keine Besprechungszimmer, die ungestörte Gespräche zuließen. "Ein Sozialraum, den Mitarbeiter für ihre Pausen nutzen, ist ebenso wenig geeignet wie das Filialleiter-Büro, dessen Ausstattung jederzeit zur Verfügung stehen muss, um den Betriebslauf sicherzustellen", hieß es weiter.
Der Streit war über das Zugangsrecht für Ver.di zu den 86 Filialen mit mehr als 1200 Mitarbeitern in der Region Kirchheim unter Teck ausgebrochen. Lidl gilt als gewerkschaftsunfreundlich. Nur eine der Filialen in der betroffenen Region hat laut Ver.di einen Betriebsrat. Das Arbeitsgericht Stuttgart hatte eine Klage der Gewerkschaft auf umfangreicheren Zugang im Dezember 2009 abgelehnt. Ein Ver.di-Vertreter nannte das Ergebnis in der zweiten Instanz richtungsweisend auch für andere Filialen in Deutschland.
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dpa
Helga schrieb:
am 27. April 2010 um 21:55:51
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Ver.di
also ganz so schlimm sind die gewerkschaften nun mal nicht wie viele hier anprangern sie werben um mitglieder je mehr es sind je
besser können sie auftrumpfen wie zum beispiel dumpinglöhne wie bei der post 9,60 euro ka wie die bei lidl sind hab da noch nie geschaft aber denke mal das die noch unter 12 euro sind wo die frauen sich für rumquälen müssen oder noch weniger
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rolf schrieb:
am 27. April 2010 um 17:04:44
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jana schrieb
Jana schrieb Unsinn, Freundlichkeit gegenüber den Kunden hat nichts mit der Bezahlung zu tun. Wenn sie ein wenig in der Welt
herumgekommen wäre, würde sie bemerkt haben, dass es viele Länder gibt wo die Menschen in diesem Gewerk ähnlich wenig verdiene wie bei uns, sie aber trotdem freundlich zu ihren Kunden sind, die ja ihr, wenn auch geringes Auskommen sichern. Deutschland, Östereich und CZ sind da eben Ausnahmen. Hier bist du als Kunde nur lästig, Servicewüste eben.
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Rainer schrieb:
am 22. April 2010 um 13:27:22
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Gewerkschaften
Was soll das? Warum müssen Gewerkschaften Zutritt zu den Betrieben haben? Personalrat o. k., aber warum muß ein Personalrat
immer von der Gewerkschaft untersetzt werden?
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