02.05.2011, 09:51 Uhr | dpa-AFX
Langsam wird es eng: Der angeschlagene Strom- und Gasanbieter TelDaFax gerät immer stärker unter Druck. Mehr als 40 Netzbetreiber haben TelDaFax im ersten Quartal den Zugang zu ihren Netzen verweigert, wie das "Handelsblatt" berichtet. Die Zeitung beruft sich dabei auf die Bundesnetzagentur. Demnach verhängten zwischen 40 und 60 Betreiber sogenannte Netzzugangsverweigerungen, seit April sei die Häufigkeit der Sperren noch gestiegen.
"Wir beobachten TelDaFax weiterhin sehr sorgsam", zitierte die Zeitung Netzagentur-Sprecherin Renate Hichert. TelDaFax wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht zu den Zahlen äußern.
Allein in Baden-Württemberg habe ein Drittel aller Netzbetreiber TelDaFax den Liefervertrag gekündigt oder dies angekündigt, berichtet das "Handelsblatt" weiter und beruft sich auf die dortige Verbraucherzentrale. Demnach sind rund 7000 Verbraucher betroffen, bei denen TelDaFax mit schätzungsweise sieben Millionen Euro in Rückstand geraten sei.
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Den Netzbetreibern gehören die Netze, durch die TelDaFax Strom und Gas kostenpflichtig leiten muss, um zum Kunden zu gelangen. TelDaFax-Chef Hans-Gerd Höptner hatte vor einer Woche in der "Welt am Sonntag" davon gesprochen, dass "einige Netzbetreiber" gekündigt hätten. Zuletzt hatten beispielsweise die Stadtwerke in München, Essen und Bielefeld angekündigt, die Strom- und Gaslieferungen an TelDaFax einzustellen. Am Freitag kamen Osnabrück und Chemnitz hinzu.
TelDaFax hatte sich als Billiganbieter einen Namen gemacht, war aber durch seine Preispolitik in eine finanzielle Schieflage geraten. Nach einem Eigentümer- und Vorstandswechsel steckt das Unternehmen mitten im Umbau. TelDaFax ist außerdem ins Visier der Bundesnetzagentur geraten.
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Quelle: dpa-AFX , t-online.de
G.Althoff Clauthal-Zellerfeld schrieb:
am 2. Mai 2011 um 14:44:15
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Teldafax
Seltsam die Aufregung."Geiz ist geil "beklagt sich über die seriöse Preispolitik der örtlichen Energieanbieter und will bei
Ramschangeboten die Sicherheit der eben Genannten.
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Wolfi 24.110 schrieb:
am 2. Mai 2011 um 14:14:13
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"Strom: Netzbetreiber sperren TelDaFax aus"
@Magda. Das Prekariat besteht aus entrechteten Bürgern, denen die Unternehmerrisiken
aufgebürdet werden. Das hat sehrwohl etwas mit Besitzverhältnissen zu tun! Ansammlungen von riesen Privatvermögen sind verfassungswidrig und müssen dem Allgemeinwohl zur Verfügung stehen. Wenn die Politik das nicht gewährleisten kann, wird das Volk(vorallem das ständig wachsene Prekariat) eben selber dafür sorgen. Ist nur ein Ausblick in die Zukunft, der aus der Vergangenheit entnommen ist.
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Ferdi schrieb:
am 2. Mai 2011 um 14:01:41
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Strom
Mit Kleingdruckten, verschörgelten Sätzen wird der kleine Mann in die Irre geführt. Nicht nur die "Gewinne" steigen, die Steuern
auch und deshalb unternimmt dieser Staat auch nichts. Rot Front !
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