11.10.2011, 07:59 Uhr | dpa, bv
Die EU-Kommission will Insiderhandel und Preismanipulationen beim Energiehandel unterbinden. Strom und Gas könnten damit billiger werden. Nach dem Europaparlament stimmten nun auch die EU-Umweltminister dem Vorschlag der Kommission zu. Ende des Jahres treten die neuen Vorschriften damit in Kraft. EU-Energiekommissar Günther Oettinger zeigte sich zufrieden: "Die neuen Handelsvorschriften werden zur Schaffung fairer Energiepreise beitragen."
Strom- und Gaspreise richten sich sowohl nach dem verfügbaren Energieangebot als auch den Kosten für Produktion, Speicherung und Transport. Wird auf den Märkten manipuliert, zahlen Verbraucher mehr als notwendig. Die neuen Vorschriften sehen unter anderem vor, dass Insider-Informationen über Preisentwicklungen vor Geschäftsabschlüssen offen gelegt werden müssen. Ebenso wird verboten, manipulative Transaktionen zu tätigen oder falsche Nachrichten zu verbreiten, um die Preise künstlich in die Höhe zu treiben.
Auf europäischer Ebene überwacht werden soll der Stromhandel von der Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (ACER). Die neuen Vorschriften sehen vor, dass die Händler ihre Käufe und Verkäufe der ACER melden müssen. Besteht der Verdacht auf Manipulation soll ACER die nationalen Regulierungsbehörden um eine Untersuchung bitten. Bestätigt sich der Verdacht, sollen Strafen verhängt werden, die den Schaden widerspiegeln, der den Verbrauchern entstanden ist.
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ACER hat vor allem erstmals auch die Möglichkeit, grenzüberschreitende Missbrauchsfälle aufzudecken.
Quelle: dpa , t-online.de
Rene schrieb:
am 18. April 2012 um 14:05:40
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rawe schrieb: Energiepreise
rawe, eine Milchmädchenrechnung. Die Transportkosten entstehen ja nicht täglich denn die Leitungen ,
d.h.Transportwege werden ja nur einmal gebaut und auch nicht täglich unterhalten. In deiner Rechnung hast du die 40% Steuern vergessen, die unsere Verbrecherregierung einstreicht um Milliarden in`s Ausland verschwenden zu können. Hier sollte man den Hebel ansetzen und diese Maffiosis zur Rechenschaft ziehen.. Ein weiteres Nürnberger Tribunal wäre da angebracht.
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Justus schrieb:
am 18. April 2012 um 13:50:07
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Heidi schrieb: Strom
Hallo Heidi, so wie es mit der Energie (Strom/Gas) ist, so ist es auch mit den KFZ-Versicherungen. Uns spiegelt man ein
vereinigtes Europa vor, nur wenn es um diese Versicherungen geht, will unser Staat nichts davon wissen. Im Ausland werden diese Versicherungen entschieden billiger angeboten, bei den gleichen Leistungen. In Deutschland werden alle LKW-Unfälle und schäden auf die PKW-Fahrer umgelegt, dadurch auch die hohen Prämien. Also immer noch kein vereinigtes Europa. Nur Geldmacherei.
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heidi schrieb:
am 25. Oktober 2011 um 21:11:06
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Strom
Es sind falsche Entscheidungen getroffen worden bei der Energieproblematik. Warum kann der Verbraucher nicht im Ausland seinen Strom
oder Gas kaufen? Weil uns die Energieriesen das verwehren! Der mündige Verbraucher hat hier keine Rechte.
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