16.08.2010, 15:08 Uhr | dpa-AFX
Bundeskartellamt: Großhandelspreise für Strom und Gas im Visier (Foto: imago) (Quelle: imago)
Die Bundesregierung will künftig schärfer gegen Preistreiberei auf dem Strom- und Gasmarkt vorgehen. Dazu soll eine sogenannte Markttransparenzstelle beim Bundeskartellamt eingerichtet werden. Ziel dieser Einrichtung sei "die zeitnahe Sicherung einer transparenten Preisbildung" im Großhandel, heißt es in einem Regierungsvermerk, über den der "Spiegel" berichtet, und der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.
Die neue Einheit soll dem Vermerk zufolge "als zentrale Stelle marktrelevante Daten- und Informationen sammeln und auswerten". Laut "Spiegel" geht es konkret um Insidergeschäfte und Manipulationen auf dem Großhandelsmarkt.
Stellt die Markttransparenzstelle künftig Rechtsverstöße etwa gegen das Kartell-, Finanzmarkt- oder Börsenrecht fest, sollen die zuständigen Fachbehörden die Verstöße verfolgen. Wegen der großen Bedeutung der Großhandelspreise für die Endverbraucher und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen komme "dieser Überwachungsaufgabe große Bedeutung zu", heißt es in dem Vermerk. Zur Erarbeitung eines Gesetzentwurfs sollen demnach in den kommenden Wochen Gespräche geführt werden.
In der Vergangenheit hatte es oft Kritik an der Preisgestaltung der großen Stromkonzerne gegeben. So war ihnen mehrfach vorgeworfen worden, die Preise an den Börsen mit ihrer Marktmacht gezielt zu beeinflussen.
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Quelle: dpa-AFX , t-online.de
Miki schrieb:
am 17. Januar 2011 um 19:35:58
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Strompreise
Die Privatisierung war ein große Fehler.
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Doofie schrieb:
am 24. August 2010 um 16:46:23
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Stürmt sie
Es hat sich nicht damit getan 3 Preise der großen zu vergleichen.Viele der kleinen anbieter sind nur getarnte Tochterfirmen der
großen.Und wer ganz aus der Reihe tanzt wird aufgekauft und dichtgemacht oder über "missgeschicke" in der nutzung der Leitungen als SO unzuverlässig hingestellt dass sie von allein schließen können.Eine Beschwerde ist völlig unnütz da am Ende der Kette wieder ein Politiker sitzt der dadurch Geld verlieren würde und beschiss lieber auf höchster Instanz Straffrei durchwin
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Oekonomie schrieb:
am 20. August 2010 um 12:46:56
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Welcher Preis ist richtig?
Strom ist ein Massenprodukt und wird hergestellt wie andere Waren auch. Die grossen Hersteller, die ihren Strom
auch verkaufen, haben gegenseitig wahrscheinlich keine technologischen Kostenvorteile. Das heisst, die Herstellung von Strom kostet bei EON, RWE etc. praktisch gleichviel. Wenn die Unternehmen vergleichbare Renditen erreichen wollen, werden alle einen vergleichbaren Aufschlag auf die Herstellkosten kalkulieren. Daraus ergibt sich dann ein vergleichbarer Vertragspreis.
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