19.12.2011, 16:48 Uhr | verivox, t-online.de
Die Deutschen halten ihrem örtlichen Strom- und Gasanbieter selbst bei satten Preiserhöhungen die Treue. Würden sie wechseln, könnten sie ordentlich sparen. Doch wie funktioniert ein solcher Wechsel? T-online.de erläutert den Anbieterwechsel. Eines vorweg: Bei Preiserhöhungen kann jeder Energiekunde kinderleicht zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln.
Mit einem Strom- oder Gaspreisvergleich können Sie ohne großen Aufwand die günstigsten Angebote ermitteln: Sie müssen lediglich Ihre Postleitzahl und Ihren Jahresverbrauch angeben. Damit Sie die mögliche Ersparnis gleich auf den ersten Blick sehen, wird als Vergleichswert angezeigt, wie viel Sie für den gleichen Verbrauch bei Ihrem bisherigen Anbieter bezahlen müssten.
Wenn Sie sich für einen Tarif entschieden haben, können Sie direkt online den Wechselauftrag ausfüllen. Für den Wechsel selbst benötigen Sie nur den Namen Ihres momentanen Versorgers, Ihre dortige Kundennummer und die Zählernummer Ihres Strom- bzw. Gaszählers. Diese Angaben finden Sie auf der letzten Jahresabrechnung, die Zählernummer können Sie auch direkt auf dem Zähler ablesen. Und das war es auch schon fast.
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Nachdem Sie den Wechselauftrag versendet haben, kümmert sich Ihr neuer Anbieter um den Wechsel. Er übernimmt die Kündigung bei Ihrem bisherigen Versorger. Doch es gibt eine Ausnahme: Wenn Sie beispielsweise aufgrund einer Preiserhöhung von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, oder sich Ihr bestehender Vertrag in Kürze wieder um mehrere Monate verlängert, sollten Sie selbst kündigen. Nur so stellen Sie sicher, dass die entsprechenden Fristen eingehalten werden. Auf dem Wechselauftrag für Ihren neuen Strom- oder Gasanbieter sollten Sie dann vermerken, dass Sie bereits selbst gekündigt haben, und zu welchem Datum.
Der Wechsel dauert, sofern Ihr bestehender Vertrag monatlich kündbar ist, etwa sechs bis zehn Wochen und findet immer zum Monatsersten statt. Wenn Sie eine längere Vertragsbindung oder längere Kündigungsfrist haben, müssen Sie für die Umstellung auf den neuen Anbieter dementsprechend mehr Zeit einplanen.

Mit dem Gaspreisvergleich finden Sie unkompliziert den günstigsten Gas-Versoger.
Zum Wechseltermin sollten Sie den Zähler ablesen und den Stand sowohl dem alten als auch dem neuen Energieversorger mitteilen, damit Ihr tatsächlicher Verbrauch abgerechnet werden kann. Hierfür erhalten Sie in der Regel eine Ablesekarte oder Sie werden gebeten, den Zählerstand online oder telefonisch durchzugeben. Von Ihrem alten Versorger erhalten Sie daraufhin eine Abschluss-Abrechnung.
Am Strom- oder Gaszähler ändert sich durch einen Wechsel nichts. Weder ein Austausch noch irgendwelche technischen Arbeiten sind für die Umstellung auf einen neuen Versorger nötig. Der Zähler gehört auch weiterhin dem Netzbetreiber, Ihr neuer Anbieter bezahlt diesem eine Nutzungsgebühr.
Der Netzbetreiber ist für die Wartung von Netz und Leitungen zuständig und bleibt bei Störungen und Stromausfällen deshalb weiterhin Ihr Ansprechpartner. Er ist gesetzlich dazu verpflichtet, etwaige Netzprobleme schnellstmöglich zu beseitigen – ganz unabhängig davon, von welchem Anbieter Sie Ihre Energie beziehen.
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Quelle: Verivox , t-online.de
Wissender schrieb:
am 12. Dezember 2011 um 12:30:36
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Wechseln
Wechsel, Wechseln und nochmal wechseln!!! Es hilft nicht zu jammern.
Ich wechsele schon seit 5 Jahren und habe ca. 40% gegenüber
Grundversorger (Blutsauger) Eon gespart.
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Heiner Gaspary schrieb:
am 6. Dezember 2011 um 16:53:21
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Strom-Gasanbieter wechseln
ich habe in den letzten 11/2 Jahren je dreimal den Strom bzw. Gaslieferanten gewechselt. Die Lieferanten bieten
über die Suchmaschinen günstige Preise an, um Kunden zu locken. Wenn man dann Kunde ist, erhöhen alle, wirklich alle, innerhalb von ein paar Wochen, ihre Preise um bis zu 32%. Wenn man alle diese dubiosen Anbieter durch hat, landet man wieder bei seinem teuren Grundversorger. So sieht die Freiheit im Energiemarkt aus. Die Gesetze sind alle nur halbherzig gemacht.
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karlche schrieb:
am 6. Dezember 2011 um 16:40:32
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Alles auf Aubeutung .....
Das gesamte Wirtschafts- und Politiksystem ist seit ewigen Zeiten auf Ausbeutung jeder Art ausgelegt. Solange das
Geben und Nehmen nicht im Ausgleich ist, wird es zu Konflikten kommen. Die Energiewiertschaft fährt extrem hohe Gewinne ein und jammert der Masse Pleitegefühle vor. In Deutschland nehmen die Energieunternehmen mit Unterstützung der Politik ihre Kunden Unverhältnismäßig aus. Das wird sich langfristig nicht auszahlen, die Rückkutsche wird auf jeden Fall kommen
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