23.08.2011, 13:59 Uhr | oca, verivox
Computer sind einer der größten Stromfresser in deutschen Betrieben (Quelle: imago)
Steigende Energiekosten belasten nicht nur die Geldbeutel der Bürger. Auch die Gewerbebetriebe müssen immer tiefer in die Tasche greifen. Schuld daran sind vor allem die stetig steigenden Strompreise. Aber auch die Unternehmen können beim Wechsel der Stromanbieter Geld sparen. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt.
Ein kleiner Gewerbebetrieb mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 10.000 kWh musste in der Grundversorgung des örtlichen Anbieters im Januar 2008 noch durchschnittlich 1793 Euro pro Jahr zahlen. Im September 2011 liegt dieser Wert bei 2145 Euro, was einem Preisanstieg von 20 Prozent entspricht.
Noch etwas stärkere Preissteigerungen sind im Bereich der höheren Verbräuche (ohne Leistungsmessung) zu beobachten. Ein größerer Gewerbebetrieb mit einem Jahresverbrauch von 90.000 kWh bezahlte im Januar 2008 in der örtlichen Grundversorgung rund 15.409 Euro. Dieser Durchschnittspreis liegt im September 2011 bei 18.639 Euro, was einen Anstieg um 21 Prozent bedeutet.
Jetzt mit dem Verivox-Stromrechner Anbieter vergleichen, wechseln und Geld sparen!
Strompreisvergleich
Gewerbebetriebe, die über reguläre Zähler für Strom und Gas verfügen, können mit Hilfe eines Preisvergleichs herausfinden, welche günstigeren Angebote verfügbar sind. Der Wechsel zu einem überregionalen Anbieter kann die Stromkosten um durchschnittlich 15 Prozent senken.
Für einen Preisvergleich auf www.verivox.de wird lediglich die Postleitzahl und der jährliche Verbrauch benötigt. Gewerbekunden erhalten genau wie Privatkunden eine Ergebnisliste für alle Tarife, die im jeweiligen Postleitzahlengebiet verfügbar sind. Der Wechselprozess verläuft wie im Privatkundenbereich – der neue Anbieter kündigt beim bisherigen Stromversorger. Dies gilt allerdings nur für Gewerbekunden ohne Leistungsmessung.
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Liegt der Jahresverbrauch bei über 100.000 kWh Strom, wird in der Regel eine „Leistungsmessung“ installiert. Dadurch wird jede Viertelstunde gemessen, wie viel Leistung der gewerbliche Abnehmer bezieht. Die der Leistungsmessung zugrunde liegenden Verträge basieren nicht auf allgemeinen Tarifen, sondern auf individuellen Vereinbarungen.
Natürlich reicht es nicht nur den Stromanbieter zu wechseln, um Kosten zu sparen. Auch im Gewerbe ist es möglich, den Stromverbrauch zu senken. So ist wichtig, dass Lichter, Maschinen oder Computer immer nur dann eingeschaltet werden, wenn sie auch benötigt werden. Zu den Stromfressern können Getränkeautomaten gehören. Diese könnten zum Beispiel an Wochenenden ausgeschaltet werden.
Zudem empfehlen Experten, von vornherein stromsparende Anlagen zu kaufen. Denn die Technik wird immer besser und neue Anlagen haben verbrauchen oft deutlich weniger Strom. Auf das Jahr hochgerechnet kann da schon eine große Summe zusammenkommen.
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Quelle: t-online.de , Verivox
user1 schrieb:
am 28. August 2011 um 17:33:44
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Strompreise
Wenn ROT/GRÜN demnächst regieren sollte, dann werden die Preise noch weiter steigen und auch den letzten loyalen Unternehmer,
sofern der eine Möglichkeit sieht, in's Ausland treiben. Und wir privaten Leute dürfen dann den Salat ausbaden. Ich freue mich schon.
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otto49 schrieb:
am 25. August 2011 um 12:42:56
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EEG
Solange immer mehr Solarkollektoren und Windräder installiert werden und das EEG eine über dem Marktpreis liegende Vergütung
garantiert, muss der Sttompreis quasi gestzmäßig jedes Jahr steigen. Firmen, die viel Strom verbrauchen, bleibt also nur die Flucht ins Ausland.
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Edeltraut schrieb:
am 24. August 2011 um 19:41:27
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Wann erfolgt:Nicht kurzfristig ärgern,
sondern mittel-,u.langfristig planen wie eine kpl. Verlagerung des Betriebs/Werks
durchgeführt
werden kann.
Lieber ein "Hochenergiepreis -Ende" mit Schrecken und ein subventionierter Neuanfang in einem anderen EU-Land (es hapert ja bei uns noch an vielen weiteren Dingen) als "Tatenlos dem Schrecken " ohne Ende" ausgeliefert zu sein.
Nein,es ist keine ironische,lustige Frage!
Es sind ernsthafte Überlegungen die " Güterproduzierende" vermehrt anstellen. Weiter so, mi
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