29.07.2011, 13:12 Uhr | cs
Die Energiewende kommt die Bürger offenbar teuer zu stehen. So erwartet die Regierung nach "Spiegel"-Informationen stark steigende Strompreise. Demnach könnte der Ausstieg aus der Atomkraft und der Schwenk hin zu erneuerbaren Energien die Haushalte bis zu 175 Euro im Jahr kosten. Das gehe aus einer internen Berechnung des Bundeswirtschaftsministeriums hervor.
Bislang beteuerte die Bundesregierung immer wieder, die Energiewende werde die Bürger kaum belasten. Doch intern stellt sich das Wirtschaftsministerium offenbar bereits auf einen Preisschock auf dem Strommarkt ein. Wie der "Spiegel" berichtet, erwarte die Behörde, dass die Kilowattstunde Strom zunächst um 0,5 bis 1,5 Cent teurer wird. Mittelfristig könne der Strompreis sogar um bis zu fünf Cent steigen.
Aber nicht nur das Wirtschaftsministerium rechnet mit einem Strompreisschock. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung rechnet laut "Spiegel" ebenfalls mit einem deutlichen Preisschub um bis zu fünf Cent. Ursache sei der planlose Ausbau der erneuerbaren Energien, vor allem der zu teuren und ineffizienten Photovoltaik.
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Käme es tatsächlich zu dem erwarteten Preisanstieg, müsste ein Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden jährlich bis zu 175 Euro zusätzlich zahlen. Damit schlägt die aktuelle Meldung wie eine Bombe in die Energiedebatte ein. Noch im Mai hatte Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) beteuert, es seien lediglich geringe Preiserhöhungen zu erwarten. "Es wird Faktoren geben, die preiserhöhend wirken, und Faktoren, die preissenkend sind." Das werde sich aber alles sehr moderat verhalten, erklärte Röttgen im "Focus". Doch nun kommt offenbar alles anders.
Eine Möglichkeit, sich gegen die steigenden Stromkosten zu wehren, ist der Wechsel zu einem neuen Anbieter. Für einen vierköpfigen Haushalt ergeben sich nach Angaben des Vergleichsportals Verivox oft mögliche Einsparungen von vielen hundert Euro im Jahr. Den Strompreisvergleich finden Sie hier.
Quelle: t-online.de
Frank schrieb:
am 24. Juli 2011 um 11:19:55
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Steigende Preise für Strom
Was soll man sich noch aufregen, schadet nur dem Herz. Wenn man aber so sieht was alles teuerer wird, so fragt
man sich ,lohnt es sich noch eine ehrliche Arbeit nachzugehen? Strom wird teuerer, Kraftstoffe nur das man zur Arbeit kommt damit die blödsinnige DB wettberbsfähig bleibt. Kann doch bald zum Amt gehen und Stütze beantragen und im Bett bleiben. Oder man schiebt die Abzocker samst Grüne auf eine einsame Insel.Dort können sich von mir aus gegenseitig.......
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erhard schrieb:
am 24. Juli 2011 um 11:19:49
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durchsichtiges Parteimanöver
Seit der Ankündigung des Ausstiegs hat Brüderle und jetzt sein Nachfolger höhere Strompreise herbeigeredet.
Ein durchsichtiges Parteimanöver, denn die massiv steigenden Strompreise sollen die Wut der Bürger auf die Grünen und die Atomgegner lenken. Die Energiekonzerne werden dieser Aufforderung natürlich gern nachkommen und ihre Lobbyisten stützen. Dass die FDP mit dieser Panikmache Erfolg hat, sieht am an den Kommentaren hier.
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Jürgen-Andreas schrieb:
am 24. Juli 2011 um 11:19:34
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Strompreise
Alle, die für den Atomausstieg sich laut engagiert haben, bekommen bald die Rechnung. Ein Atomausstieg von Deutschland, als
Einzelgänger, ist unvernünftig und so müssen wir alle diesen Unsinn bezahlen.
Die Grünen sollten das mal dem Volk erläutern, dann wäre es bald mit Ihnen in der Wählergunst vorbei.
Alle anderen Parteien, die diesen wirtschaftlichen Unsinn mitgetragen haben sollen sich noch vor der neuen Bundestagswahl ehrlich erklären und Lösungen für das Volk anbieten .
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