20.10.2011, 11:47 Uhr | t-online.de
Wie viel werden wir im nächsten Jahr für Strom bezahlen? Die deutschen Verbraucher sollten damit rechnen, ein bisschen tiefer in die Tasche greifen zu müssen, meldet das Verbraucherportal Verivox. Lesen Sie, warum Strom teurer wird und was die Stromkunden erwartet.
Private Verbraucher werden Verivox zufolge zum Jahreswechsel im Durchschnitt voraussichtlich vier Prozent mehr für Strom ausgeben müssen. Durch die Preiserhöhungen zahlte ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 kWh künftig rund 35 Euro brutto mehr. Die Strompreise für private Verbraucher in Deutschland würden damit im zwölften Jahr in Folge steigen.
Ein Grund für die Teuerung: Laut der Übertragungsnetzbetreiber wird die Umlage für erneuerbare Energien (EEG-Umlage) von 3,53 Cent/kWh in diesem Jahr auf 3,592 Cent/kWh im Jahr 2012 steigen. Der Verbraucherpreisindex Strom des Verbraucherportals liegt im November 2011 für einen Verbrauch von 4000 kWh bei einem Bruttopreis von 974 Euro. Durch die erhöhte Öko-Umlage und die Doppelbesteuerung steigt dieser Durchschnittspreis auf 977 Euro. Der Stromkunde trage dadurch eine jährliche Mehrbelastung von drei Euro, ermittelte Verivox.
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Um die Entwicklung der Großhandelspreise für Strom zu ermitteln, wurde der volumengewichtete Jahresdurchschnitt aller für 2011 und 2012 gehandelten Terminkontrakte an der Strombörse EEX in Leipzig verglichen. Demnach haben sich die Strompreise für das Jahr 2012 um rund drei Euro pro Megawattstunde erhöht. Für den Verbraucher bedeutet das bei einer direkten Weitergabe eine Preissteigerung von 1,5 Prozent oder 15 Euro pro Jahr.
Eine wichtige Rolle bei der Strompreisentwicklung im Jahr 2012 spielen zudem die Netznutzungsentgelte. Deren Entwicklung kann nach Angaben von Verivox jedoch noch nicht abgeschätzt werden. Bei den jetzt von den Netzbetreibern veröffentlichten Entgelten für das Jahr 2012 handelt es sich um vorläufige Werte, die sich zum Jahreswechsel noch einmal ändern können.
Die elf größten Netzbetreiber haben derzeit Erhöhungen der Netznutzungsentgelte von durchschnittlich 6,5 Prozent angekündigt. Nehmen auch andere Netzbetreibern diesen Trend auf, erhöht sich der Endpreis für die Verbraucher um weitere zwei Prozent, das würde einer jährlichen Mehrbelastung von rund 17 Euro entsprechen. Die Netzbetreiber waren bisher dazu verpflichtet gewesen, ihre Netzentgelte pauschal um 1,25 Prozent pro Jahr zu senken. Diese Regelung hat der Bundesgerichtshof (BGH) im Juni allerdings gekippt.
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Quelle: t-online.de
Grüne schrieb:
am 22. Oktober 2011 um 07:54:41
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geht weiter den 3% Weg
Die Grünen machen hier so richtig gute Werbung für ihre Partei, indem
sie für die Energiepreiserhöhungen
plädieren. Ich glaube so fing das bei der FDP mit den Steuersenkungen und mehr Netto vom Brutto an.
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braucht keiner schrieb:
am 22. Oktober 2011 um 07:47:55
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(2)
grüne Feinstaubpartei
Verschont uns bloß vor den grünen Ökotraumtänzern die zu allem NEIN
sagen , eine vernünftigen Alternative können
sie nicht anbieten.
Was sie bisher zustande gebracht haben war nur dieser Plakettenschwachsinn und Dosenpfand. Mehr kann man von denen ja auch nicht erwarten als nur das hohle Geschwätz.
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Mitdenker schrieb:
am 21. Oktober 2011 um 12:49:02
(8)
(1)
hohe Energiepreise
Je höher die Kosten, umso besser für die Regierung, dann steigen die Steuereinnahmen, steigt die Inflation. Wie sich das
bei der Normalbevölkerung auswirkt ist den Politikern sch....egal. Aber wenn dann beim Konsum gemauert wird, kommt der große Katzenjammer. Fazit: Unsere doch so kompetenten Politiker enttarnen sich immer mehr als die Dummies, die sie in der Mehrzahl wohl auch sind. Es sei darin erinnert, dass sie nicht einmal wussten, worüber sie eigentlich abstimmen. Danke schön!
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