27.07.2010, 14:53 Uhr | apn, bv
Strom: Die Preise klettern weiter (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Die Strompreise in Deutschland klettern immer weiter. Im Vergleich zu Januar muss ein Durchschnittshaushalt aktuell 2 Prozent mehr bezahlen, wie das Verbraucherportal Verivox ausgerechnet hat. 454 Grundversorger haben demnach ihre Tarife um durchschnittlich 6 Prozent erhöht, während 129 Anbieter die Preise um durchschnittlich fünf Prozent gesenkt hätten. Der Preis pro durchschnittlicher Kilowattstunde (kWh) kletterte von 22,59 auf 22,97 Cent. Verivox erwartet für die Zukunft weiter steigende Preise, vor allem wegen des starken Ausbaus der Photovoltaik.
Das ist auch die Ansicht des Vergleichsportals Toptarif. Allein im Juni und Juli hätten 40 Anbieter die Tarife um bis zu 15,8 Prozent angehoben. Bis September würden mindestens 15 weitere Unternehmen folgen. Insgesamt bedeute das Erhöhungen für rund drei Millionen Haushalte, da mit RWE auch der zweitgrößte deutsche Energieversorger an der Preisschraube drehe. Im Schnitt brächten die Erhöhungen Mehrkosten von 53 Euro im Jahr für einen vierköpfigen Musterhaushalt.
Beide Vergleichsportale betonten, dass viele Verbraucher durch einen Wechsel Geld sparen könnten. Laut Verivox bringt ein Wechsel vom Grundversorgungstarif zum günstigsten Angebot einem Vier-Personen-Haushalt im Schnitt 220 Euro im Jahr. Toptarif-Experte Thorsten Bohg sagte, die Verbraucher nähmen diese Möglichkeiten viel zu selten wahr und verschenkten dadurch Geld. Vergleichen Sie jetzt ihren aktuellen Strompreis mit anderen Angeboten.
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Strompreisvergleich
Günstiger als bei den Strompreisen stellt sich die Lage bei Gas dar. Hier fielen die Durchschnittskosten sogar minimal. Neue Anbieter hätten für Druck auf die Preise gesorgt, erklärte Verivox, warnte allerdings auch: "Für die zweite Hälfte des Jahres 2010 sind Gaspreiserhöhungen aufgrund gestiegener Rohöl- und Heizölpreise zu erwarten." Das Vergleichsportal rät deswegen dazu, sich noch vor der Heizperiode nach einem günstigen Tarif mit möglichst langer Preisgarantie umzusehen.
Quelle: dapd , t-online.de
Carsten schrieb:
am 17. November 2010 um 09:44:14
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Subventionen
Wer hier über den ach so doll hoch subventionierten Ökostrom lästert sollte sich darüber im klaren sein, dass Atomstrom nur
so billig ist, weil er über Jahrzehnte ebenfalls hoch subventioniert wurde. Wenn alle Kosten wie Forschung, Transport von Abfällen, Brennelementen und Grundstoffen sowie die technisch noch nicht gelöste Endlagerung mit einberechnet würden, wären die Atomstromfans alle am Kotzen. Am Ende blutet nur der Steuerzahler.
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ich schrieb:
am 15. September 2010 um 21:02:27
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Srompreise
Ist doch kein wunder,wenn die Preise steigen.Unser Nachbar saniert und renoviert sein Haus in dem er mit dem Betriebstransporter
alle Baumaterialien aus dem Baumarkt holt.Ebenso die Möbel und dann wundern wir uns,weshalb die Preise steigen.Das Auto fährt auch nicht mit Luft und Benzinpreise sind auch gestiegen.Das wird alles auf die Verbraucher umgelegt.
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MIB schrieb:
am 15. September 2010 um 18:30:58
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heimliche mitverdiener
trotz dass die energiekonzerne höhere gewinne machen als zuvor, steigen die srompreise weiter. ist doch nicht ganz
logisch, oder? da füllt sich doch jemand den säckel ! stimmt, da hätte ich doch früher drauf kommen können. unsere regierung ist an einigen energiekonzernen mit beteiligt und verdient somit klammheimlich mit. somit ist die regierung überhaupt nicht daran interessiert hier mal einen riegel vor zu schieben
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