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Strompreise steigen in den nächsten Jahren um 20 Prozent

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Versorger wechseln und sparen

Strompreise steigen in den nächsten Jahren um 20 Prozent

27.12.2011, 15:51 Uhr | AFP, t-online.de - new

Für die gleiche Menge an Strom muss man immer tiefer in die Tasche greifen (Quelle: imago)

Für die gleiche Menge an Strom muss man immer tiefer in die Tasche greifen (Quelle: imago)

Der Ausstieg aus konventionellen Formen der Stromerzeugung hat nicht nur positive Seiten. Das zeigt sich an dieser von der Deutschen Energieagentur Dena erstellten Prognose: 20 Prozent Mehrkosten in den nächsten acht Jahren. Außerdem gilt laut den Experten die Devise: Wenn die Energiewende erfolgreich geschafft werden soll, muss von den Betreibern massiv investiert und von den Verbrauchen konsequent gespart werden.

Die für den Jahreswechsel angekündigten Preiserhöhungen vieler Stromanbieter seien ein Zeichen für einen langfristigen Trend, erklärte die Agentur am Dienstag in Berlin. Nötig seien daher Programme für eine bessere Energieeffizienz. Die Verbraucher in privaten Haushalten, Gewerbe, Industrie, aber auch die öffentliche Hand müssten beim Stromsparen unterstützt werden. So könne zum Beispiel in einem durchschnittlichen Haushalt der Stromverbrauch um bis zu 25 Prozent gesenkt werden. Auch für Gewerbe- und Industriebetriebe forderte die Dena verstärkt Effizienzprogramme, da in diesen Bereichen mehr als 50 Prozent des Stroms in Deutschland verbraucht werden.

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Kosten werden weiter steigen

Laut der Energieagentur werden die Kosten für die Herstellung von Strom weiter steigen, wenn im Zuge der Energiewende erneuerbare und effiziente fossile Kraftwerke sowie Stromnetze und Speicher massiv ausgebaut werden. Das werde sich auch auf die Strompreise auswirken. Nur durch konsequente Energieeinsparungen sei die Energiewende überhaupt zu schaffen, erklärte Stephan Kohler, Vorsitzender der Dena-Geschäftsführung. Sinnvoll seien zum Beispiel Energieberatungen, Förderprogramme und Mikrokredite für den Kauf von energieeffizienten Geräten insbesondere für einkommensschwache Haushalte.

Der Strommix in Deutschland - Atomstrom wird immer weniger Der Strommix in Deutschland - Atomstrom wird immer weniger

Der Austausch herkömmlicher Glühlampen gegen energieeffiziente Leuchtmittel wie LED oder Energiesparlampen bringt demnach bereits eine Einsparung von bis zu 80 Prozent. Auch bei energieeffizienten Kühl- und Gefrierschränken sind Einsparungen von 45 bis 60 Prozent drin. Moderne Wäschetrockner sparen bis zu 60 Prozent Strom, Geschirrspüler über 40 Prozent, Waschmaschinen über 30 Prozent.


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Quelle: t-online.de , AFP

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Kommentare (34)

zum Forum

Thema: "Strompreise steigen in den nächsten Jahren um 20 Prozent"

PeWe schrieb: am 19. Januar 2012 um 17:23:46
(1) (0) Strom
Unser allseits beliebter Trttin hat doch im Bundestag bahauptet, dass durch die Energiewende der Strom um max, enien halben Cent
steigt. Glaubt Ihr, dass der etwa lügt ?
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Hanjo schrieb: am 31. Dezember 2011 um 10:54:14
(1) (0) Politiker sind die Feinde vom Volk geworden
Ich habe die Schnauze gestrichen voll von unseren verlogenen Politiker, es gibt nur noch eines das wir sie endlich zum Teufel jagen.

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Klardenker schrieb: am 28. Dezember 2011 um 20:07:37
(1) (3) Strompreise
zur Ergänzung. Milliarden werden nutzlos versenkt. In Deutschland wurden die AKW´s mit Steuergeldern subventioniert, und damit
bilig gerechnet. Der Strompreis währe ansonsten heute weitaus höher (wer denken kann merkt´s vieleicht. Ihr zahlt schon lägst hohe Strompreise über die Subventionen). Aktienanalysten empfehlen Uranförderer und -Explorer da die Preise mangels ausreichender Funde bald explodieren werden.
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