21.01.2011, 16:40 Uhr | dapd, t-online.de - mmr
Der Kaffeeröster Tchibo steigt in das Gasgeschäft ein. Der Preis solle unter den lokalen Basistarifen der Gasversorger liegen, teilte Tchibo mit. Damit setzt der über seine 850 Filialen vertriebsstarke Konzern das Wachstum im Energiemarkt fort, nachdem Strom bereits im vergangenen Jahr in das Angebot aufgenommen worden war.
Laut Mitteilung handelt es sich bei dem Angebot (ab 26. Januar) um klimaschonendes Gas, mit dem die CO2-Bilanz der Energieversorgung verbessert werden könne. Die Kaffeekette verspricht keine Mindestvertragslaufzeiten sowie ein monatliches Kündigungsrecht bei zwölf Monaten Preisgarantie.
Außerdem will Tchibo mit Ökoprojekten das CO2 kompensieren, das beim Verbrauch und bei Förderung und Transport anfiel. Das Besondere am Tchibo-Angebot sei nach eigenen Angaben, dass die gesamte Menge an CO2 kompensiert werde: Nicht nur das CO2, das beim Verbrauch in die Umwelt gelange, sondern auch das von Förderung und Transport.
Alle zum Ausgleich ausgewählten Klimaschutzprojekte sollen den Gold-Standard-Kriterien entsprechen, die mit Unterstützung des WWF entwickelt wurden. Diese Kriterien stellen neben dem Treibhausgas-Ausgleich auch die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort sicher. Tchibo-Kunden können dabei Projekte unterstützen, die durch Herstellung und Vertrieb effizienter Brennholzkocher zusätzlich die übermäßige Abholzung von Wäldern verhindern. Insbesondere werden die Emissionen über ein Projekt in Mali, Afrika ausgeglichen. In Vorbereitung ist die Hinzunahme weiterer, exklusiver Projekte, wie beispielsweise in Honduras. Das produktbezogene Gütesiegel des TÜV Nord garantiere eine ausgeglichene CO2-Bilanz des persönlichen Gas-Verbrauchs der Kunden, heißt es in einer Tchibo-Mitteilung.
Mit dem klimaschonenden Gas komplettiere Tchibo sein Angebot an grünen Produkten. Seit 2010 gibt es bereits "grünen" Strom aus Wasserkraft und in wechselnden Wochenwelten waren Solar-Panel sowie Energiesparprodukte im Sortiment des Kaffeerösters.
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Quelle: dapd
jablo schrieb:
am 24. Januar 2011 um 17:59:35
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Tchibo
Die Verdummbeutelung beginnt mit dem Basistarif, den wohl kaum jemand freiwillig bezahlt.
Dasselbe aljährlich beim Strom mit der
unvermeidlichen unabhängigen Verbraucherplattform.
Die Wirtschaftsministerien der Länder genehmigen die Abzocke der Stromkonzerne. Diese Herrschaften
sitzen später als Lobbyisten in den Vorständen der Konzerne. Diese Bonzen
empfehlen gleichzeitig den Anbieter zu wechseln. Einsparungen bis zu 300 € jährlich seienn so drin.
Ich behaupte es sind sogar 317,72€ pro Monat!
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manei schrieb:
am 23. Januar 2011 um 15:03:43
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Tschibo Gas
Alles Schmarren, Gas sollte man da kaufen können, wo es produziert wird. Hier wehren sich aber unsere Gas Konzerne, weil sie
sich sonst nicht mehr unser Geld in die Tasche stopfen können.
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Öko schrieb:
am 23. Januar 2011 um 14:56:02
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Tchibo Gas
is ja toll,da kann ich mein Feuerzeug in jeder Filiale füllen lassen !!!
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