20.02.2012, 18:14 Uhr | dpa-AFX
Die Energiewende überfordert die Branche finanziell. Weil immer mehr Offshore-Windparks ans Stromnetz angeschlossen werden müssen, können die Betreiber diese finanziellen Belastungen nicht länger tragen, warnt nun der Netzbetreiber Tennet.
"Die Errichtung von Anschlussleitungen für Offshore-Windparks lässt sich nicht in der bisherigen Form aufrechterhalten", sagte Lex Hartman, Mitglied der Geschäftsführung beim Netzbetreiber Tennet TSO, der früheren E.ON - Übertragungsnetz-Tochter, dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). "Es gibt einen Tsunami von Anfragen, die wir unmöglich alle gleichzeitig abarbeiten können".
Hartman will die Herstellung von Offshore-Anschlüssen unternehmensübergreifend an eine eigene Gesellschaft auslagern. Ein entsprechendes Konzept hat Tennet dem Bericht zufolge dem Bundeswirtschaftsministerium, dem Bundesumweltministerium und der Bundesnetzagentur vorgelegt.
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Die Übertragungsnetzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, die Windparks auf hoher See in ihrem jeweiligen Netzbereich ans Stromnetz an Land anzubinden. Die Netzanbindung erfordert je Windpark oft Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe.
Bei den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern Amprion, Tennet, 50Hertz und EnBW grenzen nur die Versorgungsgebiete von Tennet und 50Hertz an Nord- und Ostsee. Die beiden Unternehmen kommen mit dem Anschluss der Offshore-Parks an die Grenzen ihrer Kapitalkraft.
"Tennet in Deutschland hat einen Wert von einer Milliarde Euro. Wir haben aktuell Investitionsentscheidungen über 5,5 Milliarden getroffen. Es werden voraussichtlich mindestens weitere 15 Milliarden Euro auf uns zukommen. Dieser riesige Kapitalbedarf ist kaum mehr zu bewältigen, sagte Hartman der Zeitung.
Quelle: dpa-AFX
wolfgang2 schrieb:
am 23. Februar 2012 um 16:14:30
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Netze
Vielleicht fällt unserer hervorragenden Bundesregierung noch eine zusätzliche Abgabe für den Ausbau der Netze ein,bitte aber nur die
klienen Leute bezahlen lassen,denn was anderes passt nicht zu dieser Regierung. Alles was mit der Energiewende zu tun hat wird dermaßen dilletantisch gehändelt,dass einem schlecht wird.Schickt die Röttgens und Röslers in die Wüste und lasst sie im Sand spielen,da kann nicht viel passieren.
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Klaus P: schrieb:
am 21. Februar 2012 um 12:06:14
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keine Energiewende
gut das die Windmühlenbauer an ihre Grenzen kommen.Lasst die Arbeiter die Windturbinen zusammen schrauben in der
herkömmlichen Industrie arbeiten und die ÖKO Bosse pleite gehen und statt dessen sollte diese Nichtsnutzige Regierung auf Atomkraft setzen und neue werke bauen lassen und damit Arbeitsplätze zu schaffen.
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Anaximander schrieb:
am 21. Februar 2012 um 10:07:59
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Nicht-Probleme der Netzbetreiber
das was Tennet und Co.da machen ist jammern auf höchsten Niveau (und betteln um Geld): Die Firmen können
sich vor Aufträgen nicht mehr retten und haben wahrscheinlich nicht genug Personal um alles abzuarbeiten. In so einer Situation wären andere gerne auch! Klar, die Umsetzung ist nicht einfach, aber es ghibt einen Markt und Geld. Die dafür notwendige Technologie ist auch schon da. Also wo ist das Problem? Unfähiges Management, dass vom schnellen Wachstum überfordert ist? Mitleid ist unnötig!
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Die 58-jährige Gina Rinehart ist Bergbau-Unternehmerin. zum Video